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	<title>Kommentare zu: Mein erster Workshop f&#252;r Lehrer</title>
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	<description>Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0</description>
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		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-470</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 09:39:10 +0000</pubDate>
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		<description>@lisa
Ich kann dir voll und ganz zustimmen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lisa<br />
Ich kann dir voll und ganz zustimmen <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorsten S.</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-469</link>
		<dc:creator>Thorsten S.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 23:16:26 +0000</pubDate>
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		<description>Man, eine interessante Diskussion! Ich möchte noch eine andere Möglichkeit aufzeigen. Aber erst einmal finde ich es sehr interessant, wie ihr das in Köln organisiert habt, das lädt zur Nachahmung ein!

Ich kann auch die Kollegen verstehen, die im Workshop ein wenig überrollt wurden Wiki, Blogs, RSS, Podcast,... und nun auf einmal alles beherrschen? Puh, ich habe dafür knapp 2 Jahre gebraucht, um auf meinen jetzigen Stand zu kommen. Ich glaube ein gangbarer Weg wäre es, wenn Social Media eingeführt werden soll, etwas &quot;altes&quot; aufzugeben, ansonsten würde man sich nur zusätzliche Arbeit machen.
Ein Beispiel: Herkömmlich werden in einem 100 köpfigen Kollegium 100 mal Mitteilungen kopiert und diese Nachrichten werden in die Fächer der Lehrkräfte verteilt, vielleicht werden auch 100 E-Mails verschickt. Stellen 5 Kollegen Rückfragen an den Versender, bekommt dies die übrigen Kollegen nicht mit. Ebenso werden teilweise &quot;unnötige&quot; Meetings gehalten, bei denen es sich vielleicht auch &quot;nur&quot; um Abstimmungen handelt. Ich kenne einige Lehrer die das Wort Meeting am liebsten als Unwort des Jahres sehen würden, da viel &quot;belangloses&quot; Zeug besprochen wird und alle müssen dafür antanzen. Wie wäre nun die Vorstellung einiges an Kopierkosten, Meetingzeit, Abstimmverfahren, etc. über Bord zu werfen und dafür ein Weblog (offen oder nur für das Kollegium) zu starten?
Ich meine wenn man für offensichtliche Probleme eine Lösung anbietet, könnte man die Akzeptanz dieser Medien deutlich vergrößern. Der Umgang damit wird ebenso geschult und vielleicht kommt der ein oder andere Kollege auf die Idee ein Blog auch im Unterricht einzusetzen. Und vielleicht wollen einzelne Fachgruppen dann auch &quot;ihr&quot; Blog haben, um miteinander zu kommunizieren... Naja, und die Schulleitung will dann auch den Überblick behalten und dafür gibt es RSS-Feed. Hoppla, die Schule hat sich auf einmal auch virtuell vernetzt! Ich gebe zu, dass ist eine idealisierte Vorstellung von mir. Der Kern meiner Aussage soll aber heißen nicht alles auf einmal, sondern erst da Web 2.0 Werkzeuge einsetzen, wo man am meisten bewirken kann!

Freundlich grüßt
Thorsten S.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man, eine interessante Diskussion! Ich möchte noch eine andere Möglichkeit aufzeigen. Aber erst einmal finde ich es sehr interessant, wie ihr das in Köln organisiert habt, das lädt zur Nachahmung ein!</p>
<p>Ich kann auch die Kollegen verstehen, die im Workshop ein wenig überrollt wurden Wiki, Blogs, RSS, Podcast,&#8230; und nun auf einmal alles beherrschen? Puh, ich habe dafür knapp 2 Jahre gebraucht, um auf meinen jetzigen Stand zu kommen. Ich glaube ein gangbarer Weg wäre es, wenn Social Media eingeführt werden soll, etwas &#8220;altes&#8221; aufzugeben, ansonsten würde man sich nur zusätzliche Arbeit machen.<br />
Ein Beispiel: Herkömmlich werden in einem 100 köpfigen Kollegium 100 mal Mitteilungen kopiert und diese Nachrichten werden in die Fächer der Lehrkräfte verteilt, vielleicht werden auch 100 E-Mails verschickt. Stellen 5 Kollegen Rückfragen an den Versender, bekommt dies die übrigen Kollegen nicht mit. Ebenso werden teilweise &#8220;unnötige&#8221; Meetings gehalten, bei denen es sich vielleicht auch &#8220;nur&#8221; um Abstimmungen handelt. Ich kenne einige Lehrer die das Wort Meeting am liebsten als Unwort des Jahres sehen würden, da viel &#8220;belangloses&#8221; Zeug besprochen wird und alle müssen dafür antanzen. Wie wäre nun die Vorstellung einiges an Kopierkosten, Meetingzeit, Abstimmverfahren, etc. über Bord zu werfen und dafür ein Weblog (offen oder nur für das Kollegium) zu starten?<br />
Ich meine wenn man für offensichtliche Probleme eine Lösung anbietet, könnte man die Akzeptanz dieser Medien deutlich vergrößern. Der Umgang damit wird ebenso geschult und vielleicht kommt der ein oder andere Kollege auf die Idee ein Blog auch im Unterricht einzusetzen. Und vielleicht wollen einzelne Fachgruppen dann auch &#8220;ihr&#8221; Blog haben, um miteinander zu kommunizieren&#8230; Naja, und die Schulleitung will dann auch den Überblick behalten und dafür gibt es RSS-Feed. Hoppla, die Schule hat sich auf einmal auch virtuell vernetzt! Ich gebe zu, dass ist eine idealisierte Vorstellung von mir. Der Kern meiner Aussage soll aber heißen nicht alles auf einmal, sondern erst da Web 2.0 Werkzeuge einsetzen, wo man am meisten bewirken kann!</p>
<p>Freundlich grüßt<br />
Thorsten S.</p>
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	<item>
		<title>Von: Melanie</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-468</link>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 18:08:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literatenmelu.de/?p=1003#comment-468</guid>
		<description>Hallo an alle,

danke für die Reaktionen, aber immer langsam. Jeder kann doch hier seine Meinung sagen und wenn man sich hier zu einzelnen Aspekten äußert, dann gibt man doch eher allgemeine Äußerungen von sich. Also ich habe Wolfgang schon verstanden. Er schert auch nicht alle Lehrer über einen Kamm, aber anscheinend gibt es prozentual viele, die während ihrer Lehrertätigkeit ihre Kreativität verlieren, weil eben das System die Lehrtätigkeit kaputt macht oder man, um irgendwie ordentlichen 45 Minutenunterricht zu machen, routiniert wird. Also dies geht v.a. jetzt an Björn: Bitte bei der Argumentation sachlich bleiben.
Letzten Endes geht es ja bei dem Einsatz der neuen Medien, also Internetrecherche, Nutzen von Blogs, Wikis oder Podcasts darum, dass diese nicht mehr aus der Schule verbannt werden können. Denn diese Medien und der Umgang mit ihnen werden nun mal heutzutage in vielen Berufen vorausgesetzt. Es ist doch bei dieser Diskussion egal ob man verbeamtet ist oder nicht. Es geht darum, dass man als Lehrer eine gewisse Verantwortung hat und auch eine Aufklärungsverantwortung. Damit geht einher, dass man den Kids eben klar macht wie man mit seinen Daten umgeht, was man bei Foto- und Musikrechten etc alles beachten muss. Und dies geschieht wohl am besten in der Praxis. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Lehrer egal welchen Alters und egal in welchem Status sie sind, sich für die neuen Medien interessieren sollten.
Genau deshalb fand in der KAS die Fortbildung statt und ich freue mich, dass die Lehrer dort dem ganzen offen gegenüber standen und in Zukunft schauen, wie sie diese Werkzeuge im Unterricht integrieren, um eben eine adäquate Medienkompetenz zu vermitteln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle,</p>
<p>danke für die Reaktionen, aber immer langsam. Jeder kann doch hier seine Meinung sagen und wenn man sich hier zu einzelnen Aspekten äußert, dann gibt man doch eher allgemeine Äußerungen von sich. Also ich habe Wolfgang schon verstanden. Er schert auch nicht alle Lehrer über einen Kamm, aber anscheinend gibt es prozentual viele, die während ihrer Lehrertätigkeit ihre Kreativität verlieren, weil eben das System die Lehrtätigkeit kaputt macht oder man, um irgendwie ordentlichen 45 Minutenunterricht zu machen, routiniert wird. Also dies geht v.a. jetzt an Björn: Bitte bei der Argumentation sachlich bleiben.<br />
Letzten Endes geht es ja bei dem Einsatz der neuen Medien, also Internetrecherche, Nutzen von Blogs, Wikis oder Podcasts darum, dass diese nicht mehr aus der Schule verbannt werden können. Denn diese Medien und der Umgang mit ihnen werden nun mal heutzutage in vielen Berufen vorausgesetzt. Es ist doch bei dieser Diskussion egal ob man verbeamtet ist oder nicht. Es geht darum, dass man als Lehrer eine gewisse Verantwortung hat und auch eine Aufklärungsverantwortung. Damit geht einher, dass man den Kids eben klar macht wie man mit seinen Daten umgeht, was man bei Foto- und Musikrechten etc alles beachten muss. Und dies geschieht wohl am besten in der Praxis. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Lehrer egal welchen Alters und egal in welchem Status sie sind, sich für die neuen Medien interessieren sollten.<br />
Genau deshalb fand in der KAS die Fortbildung statt und ich freue mich, dass die Lehrer dort dem ganzen offen gegenüber standen und in Zukunft schauen, wie sie diese Werkzeuge im Unterricht integrieren, um eben eine adäquate Medienkompetenz zu vermitteln.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lisa Rosa</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-467</link>
		<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:39:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube inzwischen, dass die Kritik an den faulen, auf Sicherheit bedachten oder fantasielosen einzelnen Lehrern nicht weiterführt, denn sie schiebt die &quot;Schuld&quot; auf die Einzelnen. &quot;Die&quot; Lehrer sind als Gruppe aber vom System geprägt - ebenso wie &quot;die&quot; Schüler. Wenn wir nur einzelne (schlechte) Personen ausmachen, dann können wir nur normativ von den Personen verlangen, sie müßten sich ändern. Wir wissen aber, dass Menschen sich nicht ändern, bloß weil andere es verlangen. Wir müssen also immer auch sehen, dass die Systemgrenzen gedehnt und verschoben werden durch expansive Erfahrungen mit Neuem. So werden Schüler, die in Projekten und mit Neuen Medien erfahren haben, dass es Spaß macht zu lernen und dass sie etwas lernen, was mit ihnen selbst und nicht bloß mit dem Kanon / Lehrplan zu tun hat, fordern, dass sie mehr davon kriegen. Und ebenso Eltern. Und ebenso Lehrer, denen im Lernen 2.0 - Modus der Unterricht auch mehr Freude macht, sich nicht wieder nehmen lassen wollen, was sie entdeckt haben. Wenn eine Schule aufgrund solcher Erfahrungen z.B. ihren Unterricht generell in Doppelstunden organisiert, um solches Arbeiten zu ermöglichen, dann hat sie schon einen guten systemischen Veränderungsanfang. Viele Schulen tun übrigens genau diesen Schritt. Er sieht klein aus, kann aber große Folgen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube inzwischen, dass die Kritik an den faulen, auf Sicherheit bedachten oder fantasielosen einzelnen Lehrern nicht weiterführt, denn sie schiebt die &#8220;Schuld&#8221; auf die Einzelnen. &#8220;Die&#8221; Lehrer sind als Gruppe aber vom System geprägt &#8211; ebenso wie &#8220;die&#8221; Schüler. Wenn wir nur einzelne (schlechte) Personen ausmachen, dann können wir nur normativ von den Personen verlangen, sie müßten sich ändern. Wir wissen aber, dass Menschen sich nicht ändern, bloß weil andere es verlangen. Wir müssen also immer auch sehen, dass die Systemgrenzen gedehnt und verschoben werden durch expansive Erfahrungen mit Neuem. So werden Schüler, die in Projekten und mit Neuen Medien erfahren haben, dass es Spaß macht zu lernen und dass sie etwas lernen, was mit ihnen selbst und nicht bloß mit dem Kanon / Lehrplan zu tun hat, fordern, dass sie mehr davon kriegen. Und ebenso Eltern. Und ebenso Lehrer, denen im Lernen 2.0 &#8211; Modus der Unterricht auch mehr Freude macht, sich nicht wieder nehmen lassen wollen, was sie entdeckt haben. Wenn eine Schule aufgrund solcher Erfahrungen z.B. ihren Unterricht generell in Doppelstunden organisiert, um solches Arbeiten zu ermöglichen, dann hat sie schon einen guten systemischen Veränderungsanfang. Viele Schulen tun übrigens genau diesen Schritt. Er sieht klein aus, kann aber große Folgen haben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lisa Rosa</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-466</link>
		<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:28:10 +0000</pubDate>
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		<description>@wolfgang klar: ich kenne den Betrieb, war ja selbst 20 Jahre mit voller Stelle drin. ;-) &quot;Ich versuche meinen Schülern bei Frust zu vermitteln, dass sich die minimalen Spielräume (als Schüler) nur mit Fantasie und Kreativität sinn- und lustvoll nutzen lassen. Das gilt – finde ich – auch für uns Lehrer.&quot; Da hast Du vollkommen Recht! Man muss aber einen shift im Kopf machen von der Vorstellung, dass man 30 Stunden Unterricht pro Woche (samt Korrekturen und Konferenzen) nur mit Routine über die Bühne kriegt, zu einer Vorstellung, dass man - wenn man die Freude dran behalten möchte - wenigstens immer in einem Teil dieses Unterrichts mit Neuem experimentieren muss. Viele klammern sich an ihre Routine, um sich vor dem Burnout zu schützen. Das verstehe ich. Man muss lernen, dass man erstmal etwas mehr investieren muss, bevor &quot;es sich rechnet&quot;. Und dieses Mehr traut man sich nur, wenn man Vertrauen hat, dass es nach einer Weile tatsächlich besser wird. Ich habe zum Schluss fast die Hälfte meines Unterrichts projektartig gearbeitet. Das hat mich viel Zeit gekostet, denn gute Projektarbeit will auch gelernt sein. Ich musste mir das per trial and error beibringen, weil es in meiner Ausbildung nicht vorkam. Es wäre schon eine große Entlastung, wenn Web 2.0 und Projektlernen selbstverständlicher Bestandteil in der Ausbildung wären.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wolfgang klar: ich kenne den Betrieb, war ja selbst 20 Jahre mit voller Stelle drin. <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8220;Ich versuche meinen Schülern bei Frust zu vermitteln, dass sich die minimalen Spielräume (als Schüler) nur mit Fantasie und Kreativität sinn- und lustvoll nutzen lassen. Das gilt – finde ich – auch für uns Lehrer.&#8221; Da hast Du vollkommen Recht! Man muss aber einen shift im Kopf machen von der Vorstellung, dass man 30 Stunden Unterricht pro Woche (samt Korrekturen und Konferenzen) nur mit Routine über die Bühne kriegt, zu einer Vorstellung, dass man &#8211; wenn man die Freude dran behalten möchte &#8211; wenigstens immer in einem Teil dieses Unterrichts mit Neuem experimentieren muss. Viele klammern sich an ihre Routine, um sich vor dem Burnout zu schützen. Das verstehe ich. Man muss lernen, dass man erstmal etwas mehr investieren muss, bevor &#8220;es sich rechnet&#8221;. Und dieses Mehr traut man sich nur, wenn man Vertrauen hat, dass es nach einer Weile tatsächlich besser wird. Ich habe zum Schluss fast die Hälfte meines Unterrichts projektartig gearbeitet. Das hat mich viel Zeit gekostet, denn gute Projektarbeit will auch gelernt sein. Ich musste mir das per trial and error beibringen, weil es in meiner Ausbildung nicht vorkam. Es wäre schon eine große Entlastung, wenn Web 2.0 und Projektlernen selbstverständlicher Bestandteil in der Ausbildung wären.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-465</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:08:03 +0000</pubDate>
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		<description>Au weia. Da habe ich wohl bei zweien (keine Pauschalisierungen, Belege s.o. ;-)) eine empfindliche Stelle getroffen. In aller Form stelle ich daher klar:
1. Es gibt keinen mir bekannten, wissenschaftlich nachgewiesenen, eindeutig überprüfbaren Zusammenhang zwischen dem Maß der zur Verfügung stehenden Fantasie und dem Anstellungsverhältnis von Lehrern.
2. Ich kann (auch ohne Nachweis durch Belege) nachvollziehen, dass es evtl. Kollegen geben könnte, die sich jahrelang am &#039;System&#039; gerieben haben und evtl. nur noch wenig motiviert sein könnten und daher evtl. nicht täglich ihr mximal mögliches Maß an Fantasie zur Unterrichtsgestaltung einsetzen.
War das vorsichtig genug? Dann schreibe ich jetzt normal weiter (vorsicht, evtl. nicht p.c.). Ich hätte einfach gerne noch mehr Kollegen, die sich auch mal an neue Sachen rantrauen, die nicht sofort zurückzucken und auf die Arbeitsbelastung verweisen. Ich habe schon ganz viele davon. Ich glaube nicht, dass jeder alles ausprobieren muss. Ältere Kollegen haben schon so manche Sau gesehen, die mit großem Hallo durch das pädagogische Dorf getrieben wurde. Und danach war sie eben weg und die nächste stand schon bereit.
Aber der Einsatz digitaler Medien ist für unsere Schüler nicht so etwas wie die Jojos, die Freundschaftsbänder, die Fussballbilder oder eine der anderen Moden, die alle Jahre kommen und auch wieder gehen. Sie sind zentraler Bestandteil beruflicher Qualifikation; wenigstens meiner Schüler (ich sehe durch die Gymnasial-Brille, möchte aber keineswegs anderen Schularten unterstellen, dass das dort egal sei). Deshalb harke ich darauf rum: Ich möchte, dass sie schon in diesem &quot;Wahnsinss-Schulalltag&quot; Kontakt zu etwas bekommen, das ihnen im Studium und in der Berufswelt alltäglich begegnen wird. Ich möchte sie wenigstens ansatzweise auf Techniken hinweisen, die ihnen in Zukunft evtl. eine Hilfe bei der Suche und Strukturierung von Wissen sind. Nicht, weil das meine persönliche Wiese ist, die ich am schönsten finde. Sondern weil die &#039;bewährten&#039;, bisherigen Methoden nicht mehr ausreichen.
Könnt ihr (Lisa und Björn) das nachvollziehen? Ich fand es klasse, dass die Kölner Melanie &amp; Co. eingeladen haben. Ganz nüchtern betrachtet werden eine sehr überschaubare Zahl der Kollegen dort etwas von den vermittelten Techniken in ihren Alltag übernehmen. Mehr erwarte ich aber auch nicht. Schule ist ein träges System mit Änderungszyklen von fünf bis zehn Jahren. Die Technik ändert sich etwas schneller, eher im Zyklus von zwei bis fünf Jahren. Das führt in der Praxis schnell und häufig zu gewissen Verwerfungen. In dieser Situation versuche ich nun fantasievoll zu handeln (nicht die Welt zu retten). Und ich weiß nicht, wie die Berliner Situation ist, sondern spreche auf der Grundlage meiner Schulerfahrungen (die nicht repräsentativ sein müssen). Entspannt euch, liebe Kollegen, genießt den Sonntag :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Au weia. Da habe ich wohl bei zweien (keine Pauschalisierungen, Belege s.o. <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) eine empfindliche Stelle getroffen. In aller Form stelle ich daher klar:<br />
1. Es gibt keinen mir bekannten, wissenschaftlich nachgewiesenen, eindeutig überprüfbaren Zusammenhang zwischen dem Maß der zur Verfügung stehenden Fantasie und dem Anstellungsverhältnis von Lehrern.<br />
2. Ich kann (auch ohne Nachweis durch Belege) nachvollziehen, dass es evtl. Kollegen geben könnte, die sich jahrelang am &#8216;System&#8217; gerieben haben und evtl. nur noch wenig motiviert sein könnten und daher evtl. nicht täglich ihr mximal mögliches Maß an Fantasie zur Unterrichtsgestaltung einsetzen.<br />
War das vorsichtig genug? Dann schreibe ich jetzt normal weiter (vorsicht, evtl. nicht p.c.). Ich hätte einfach gerne noch mehr Kollegen, die sich auch mal an neue Sachen rantrauen, die nicht sofort zurückzucken und auf die Arbeitsbelastung verweisen. Ich habe schon ganz viele davon. Ich glaube nicht, dass jeder alles ausprobieren muss. Ältere Kollegen haben schon so manche Sau gesehen, die mit großem Hallo durch das pädagogische Dorf getrieben wurde. Und danach war sie eben weg und die nächste stand schon bereit.<br />
Aber der Einsatz digitaler Medien ist für unsere Schüler nicht so etwas wie die Jojos, die Freundschaftsbänder, die Fussballbilder oder eine der anderen Moden, die alle Jahre kommen und auch wieder gehen. Sie sind zentraler Bestandteil beruflicher Qualifikation; wenigstens meiner Schüler (ich sehe durch die Gymnasial-Brille, möchte aber keineswegs anderen Schularten unterstellen, dass das dort egal sei). Deshalb harke ich darauf rum: Ich möchte, dass sie schon in diesem &#8220;Wahnsinss-Schulalltag&#8221; Kontakt zu etwas bekommen, das ihnen im Studium und in der Berufswelt alltäglich begegnen wird. Ich möchte sie wenigstens ansatzweise auf Techniken hinweisen, die ihnen in Zukunft evtl. eine Hilfe bei der Suche und Strukturierung von Wissen sind. Nicht, weil das meine persönliche Wiese ist, die ich am schönsten finde. Sondern weil die &#8216;bewährten&#8217;, bisherigen Methoden nicht mehr ausreichen.<br />
Könnt ihr (Lisa und Björn) das nachvollziehen? Ich fand es klasse, dass die Kölner Melanie &amp; Co. eingeladen haben. Ganz nüchtern betrachtet werden eine sehr überschaubare Zahl der Kollegen dort etwas von den vermittelten Techniken in ihren Alltag übernehmen. Mehr erwarte ich aber auch nicht. Schule ist ein träges System mit Änderungszyklen von fünf bis zehn Jahren. Die Technik ändert sich etwas schneller, eher im Zyklus von zwei bis fünf Jahren. Das führt in der Praxis schnell und häufig zu gewissen Verwerfungen. In dieser Situation versuche ich nun fantasievoll zu handeln (nicht die Welt zu retten). Und ich weiß nicht, wie die Berliner Situation ist, sondern spreche auf der Grundlage meiner Schulerfahrungen (die nicht repräsentativ sein müssen). Entspannt euch, liebe Kollegen, genießt den Sonntag <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-464</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 15:07:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;aber irgendwie scheint bei manchen mit der Verbeamtung auf Lebenszeit auch die Fantasie nachzulassen.&quot;

Ist nun aber pauschal. Oder übersehe ich die (behauptete) Differenzierung nur? Oder braucht man nur bei einem Aspekt Diferrenzierungen, um danach schön pauschal um sich zu hauen? Tolle Taktik.

Gibts dafür eigentlich auch noch die Belege, wie man sie bei jedem Schüler bei jeder Argumentation, Interpretation oder Analyse in jedem Fach und selbst bei einem einfachen 5-min-Vortrag verlangt? Weil einige verbeamtet sind und einige sich nicht mit bestimmten Medien und Darstellungsformen befassen wollen, wird ein unsinniger Zusammenhang hergestellt. Mögen Schüler vor diesem Unsinn verschont bleiben...!
Die Logik dahinter lässt auch schlussfolgern, dass nicht verbeamtete Lehrer nur so die Ausgeburten an Kreativität und im Zusammenhang *hier* Massen von Blogs, PC-Nutzung etc. in/aus Berlin kommen müssen, denn verbeamtet wird hier schon seit Jahren nicht mehr. Allein die Relatität widerspricht dieser &quot;Logik&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;aber irgendwie scheint bei manchen mit der Verbeamtung auf Lebenszeit auch die Fantasie nachzulassen.&#8221;</p>
<p>Ist nun aber pauschal. Oder übersehe ich die (behauptete) Differenzierung nur? Oder braucht man nur bei einem Aspekt Diferrenzierungen, um danach schön pauschal um sich zu hauen? Tolle Taktik.</p>
<p>Gibts dafür eigentlich auch noch die Belege, wie man sie bei jedem Schüler bei jeder Argumentation, Interpretation oder Analyse in jedem Fach und selbst bei einem einfachen 5-min-Vortrag verlangt? Weil einige verbeamtet sind und einige sich nicht mit bestimmten Medien und Darstellungsformen befassen wollen, wird ein unsinniger Zusammenhang hergestellt. Mögen Schüler vor diesem Unsinn verschont bleiben&#8230;!<br />
Die Logik dahinter lässt auch schlussfolgern, dass nicht verbeamtete Lehrer nur so die Ausgeburten an Kreativität und im Zusammenhang *hier* Massen von Blogs, PC-Nutzung etc. in/aus Berlin kommen müssen, denn verbeamtet wird hier schon seit Jahren nicht mehr. Allein die Relatität widerspricht dieser &#8220;Logik&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lehrerfortbildung: Digitale Medien können die Kollaboration fördern &#171; Dotcom-Blog</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-463</link>
		<dc:creator>Lehrerfortbildung: Digitale Medien können die Kollaboration fördern &#171; Dotcom-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 22:34:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literatenmelu.de/?p=1003#comment-463</guid>
		<description>[...] Melanie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Melanie [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-462</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:51:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literatenmelu.de/?p=1003#comment-462</guid>
		<description>@lisa
Wieso Pauschalkritik? Ich unterscheide zwischen neuen Kollegen, Referendaren, älteren Kollegen, Freaks... Ich mag auch keine Pauschalkritik und kein Lehrer-Bashing, aber ich sehe an meiner und anderen Schulen, dass es z.T. erhebliche Widerstände gegen Veränderungen gibt.
Das mit der Fantasie und der Verbeamtung habe ich manchen (nicht allen und auch nicht der Mehrheit der) Kollegen unterstellt - ich bin übrigens auch verbeamtet ;-)
Du bist im Bereich Lehrerbildung aktiv. Geh mal in den Kopierraum einer Schule. Ab und zu finde ich da ein Arbeitsblatt, das sicher schon etliche Runden des Recycling auf dem Buckel hat. Es sind nur wenige Kollegen, die das im größeren Stil so machen, das weiß ich - und die gibt es in Firmen auch noch hier und dort. Aber kann ich meinen Schülern über fünf oder zehn Jahre immer wieder dieselben Materialien vorsetzen? Werde ich so meiner Zielgruppe und ihrer Situation gerecht?
Ich versuche meinen Schülern bei Frust zu vermitteln, dass sich die minimalen Spielräume (als Schüler) nur mit Fantasie und Kreativität sinn- und lustvoll nutzen lassen. Das gilt - finde ich - auch für uns Lehrer. Klar muss ich diszipliniert arbeiten. Klar entwickle ich Routinen. Aber Disziplin und Routinen lassen sich durchaus fantasievoll gestalten, oder?
Und der Wahnsinns-Schulalltag... Vor meiner Lehrertätigkeit habe ich als Ingenieur gearbeitet. Wenn ich mir den Alltag meiner früheren Kollegen anschaue, kann ich nicht über meine Situation klagen: Arbeitsplatzgarantie, ein hohes Maß an Freiheit bei der Unterrichtsgestaltung, familienfreundliche Arbeitszeiten... Das ist nicht mein Hobby, sondern mein Beruf. Ich bekomme Geld dafür. Und es wird eine Gegenleistung erwartet. Im Video in Melanies Beitrag kommt der wesentliche Punkt dran: Schüler auf Berufe vorbereiten, die es noch nicht gibt, in denen sie Technik einsetzen sollen, die noch nicht entwickelt wurde, um Probleme zu lösen, die noch gar nicht als Probleme erkannt sind. Das halte ich für eine tolle pädagogische Herausforderung. Wie kann ich das Alte (i.S.v. Wertvolle) an die unter völlig anderen Umständen heranwachsenden Kids weiter vermitteln? Und das Neue (wieder i.S.v. Wertvolle) integrieren? Dazu muss ich Kreativität entwickeln, kann ich rumprobieren, testen, suchen, verwerfen, Fehler machen, Lösungsansätze finden... Niemand sagt, dass das einfach ist. Auch wenn unser Beruf vom Ansehen her bei manchen Leuten im Bereich der Gebrauchtwagenhändler liegt - das ist keine Pauschalkritik an Gebrauchtwagenhändlern und auch keine an Leuten, die etwas negativ über Lehrer denken ;-) - ist das Lehrerdasein letztliche ein anspruchsvoller Beruf.
Ich glaube, dass Routine nicht immer der Feind der Innovation sein muss. Sie kann (in der richtigen Dosierung) die Belastungen des Alltags erträglicher machen, um mit der dadurch frei werdenden Energie die Spielräume bis zur Systemgrenze sinnvoll zu nutzen. Kann, wer dauerhaft seine Fantasie frustiert wegpackt, Schüler ernst nehmen und Lerneffekte erzielen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lisa<br />
Wieso Pauschalkritik? Ich unterscheide zwischen neuen Kollegen, Referendaren, älteren Kollegen, Freaks&#8230; Ich mag auch keine Pauschalkritik und kein Lehrer-Bashing, aber ich sehe an meiner und anderen Schulen, dass es z.T. erhebliche Widerstände gegen Veränderungen gibt.<br />
Das mit der Fantasie und der Verbeamtung habe ich manchen (nicht allen und auch nicht der Mehrheit der) Kollegen unterstellt &#8211; ich bin übrigens auch verbeamtet <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Du bist im Bereich Lehrerbildung aktiv. Geh mal in den Kopierraum einer Schule. Ab und zu finde ich da ein Arbeitsblatt, das sicher schon etliche Runden des Recycling auf dem Buckel hat. Es sind nur wenige Kollegen, die das im größeren Stil so machen, das weiß ich &#8211; und die gibt es in Firmen auch noch hier und dort. Aber kann ich meinen Schülern über fünf oder zehn Jahre immer wieder dieselben Materialien vorsetzen? Werde ich so meiner Zielgruppe und ihrer Situation gerecht?<br />
Ich versuche meinen Schülern bei Frust zu vermitteln, dass sich die minimalen Spielräume (als Schüler) nur mit Fantasie und Kreativität sinn- und lustvoll nutzen lassen. Das gilt &#8211; finde ich &#8211; auch für uns Lehrer. Klar muss ich diszipliniert arbeiten. Klar entwickle ich Routinen. Aber Disziplin und Routinen lassen sich durchaus fantasievoll gestalten, oder?<br />
Und der Wahnsinns-Schulalltag&#8230; Vor meiner Lehrertätigkeit habe ich als Ingenieur gearbeitet. Wenn ich mir den Alltag meiner früheren Kollegen anschaue, kann ich nicht über meine Situation klagen: Arbeitsplatzgarantie, ein hohes Maß an Freiheit bei der Unterrichtsgestaltung, familienfreundliche Arbeitszeiten&#8230; Das ist nicht mein Hobby, sondern mein Beruf. Ich bekomme Geld dafür. Und es wird eine Gegenleistung erwartet. Im Video in Melanies Beitrag kommt der wesentliche Punkt dran: Schüler auf Berufe vorbereiten, die es noch nicht gibt, in denen sie Technik einsetzen sollen, die noch nicht entwickelt wurde, um Probleme zu lösen, die noch gar nicht als Probleme erkannt sind. Das halte ich für eine tolle pädagogische Herausforderung. Wie kann ich das Alte (i.S.v. Wertvolle) an die unter völlig anderen Umständen heranwachsenden Kids weiter vermitteln? Und das Neue (wieder i.S.v. Wertvolle) integrieren? Dazu muss ich Kreativität entwickeln, kann ich rumprobieren, testen, suchen, verwerfen, Fehler machen, Lösungsansätze finden&#8230; Niemand sagt, dass das einfach ist. Auch wenn unser Beruf vom Ansehen her bei manchen Leuten im Bereich der Gebrauchtwagenhändler liegt &#8211; das ist keine Pauschalkritik an Gebrauchtwagenhändlern und auch keine an Leuten, die etwas negativ über Lehrer denken <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; ist das Lehrerdasein letztliche ein anspruchsvoller Beruf.<br />
Ich glaube, dass Routine nicht immer der Feind der Innovation sein muss. Sie kann (in der richtigen Dosierung) die Belastungen des Alltags erträglicher machen, um mit der dadurch frei werdenden Energie die Spielräume bis zur Systemgrenze sinnvoll zu nutzen. Kann, wer dauerhaft seine Fantasie frustiert wegpackt, Schüler ernst nehmen und Lerneffekte erzielen?</p>
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		<title>Von: Lisa Rosa</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1003/mein-erster-workshop-fuer-lehrer/comment-page-1/#comment-461</link>
		<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:18:42 +0000</pubDate>
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		<description>@wolfgang also jetzt muss ich doch mal die Lehrer vor ungerechtfertigter Pauschalkritik in Schutz nehmen: Die Fantasie geht nicht mit der Verbeamtung verloren. Die Fantasie wird frustriert weggepackt, weil vieles Fantastische an Systemgrenzen sich die Nase wundscheuert und zu ewigen Konflikten führt, und: weil dieser Wahnsinns-Schulalltag wegen seiner Belastung häufig nur mit diszipliniertester Routine zu bewältigen ist. Und Routine ist der Feind der Innovation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wolfgang also jetzt muss ich doch mal die Lehrer vor ungerechtfertigter Pauschalkritik in Schutz nehmen: Die Fantasie geht nicht mit der Verbeamtung verloren. Die Fantasie wird frustriert weggepackt, weil vieles Fantastische an Systemgrenzen sich die Nase wundscheuert und zu ewigen Konflikten führt, und: weil dieser Wahnsinns-Schulalltag wegen seiner Belastung häufig nur mit diszipliniertester Routine zu bewältigen ist. Und Routine ist der Feind der Innovation.</p>
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