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	<title>Kommentare zu: Dönerpädagogik</title>
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	<description>Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0</description>
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		<title>Von: Damian Duchamps</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1392/doenerpaedagogik/comment-page-1/#comment-869</link>
		<dc:creator>Damian Duchamps</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 09:00:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich frage mich warum im Deutschunterricht nur Werke zugelassen sind, die von deutschen Autoren verfasst sind.&quot;
Wo steht das denn? In Deutschlesebüchern finden sich doch z.B. auch Geschichten vom türkischen Till Eulenspiegel, Nasreddin Hoca.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich frage mich warum im Deutschunterricht nur Werke zugelassen sind, die von deutschen Autoren verfasst sind.&#8221;<br />
Wo steht das denn? In Deutschlesebüchern finden sich doch z.B. auch Geschichten vom türkischen Till Eulenspiegel, Nasreddin Hoca.</p>
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		<title>Von: fdagner</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1392/doenerpaedagogik/comment-page-1/#comment-870</link>
		<dc:creator>fdagner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:46:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Kant
&quot;Die&quot; Deutschen haben aber auch ein großes Problem mit sich selbst.
Was ist typisch deutsch?
a) sich die Frage ständig zu stellen, was typisch deutsch sei und
b) nicht deutsch sein zu wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kant<br />
&#8220;Die&#8221; Deutschen haben aber auch ein großes Problem mit sich selbst.<br />
Was ist typisch deutsch?<br />
a) sich die Frage ständig zu stellen, was typisch deutsch sei und<br />
b) nicht deutsch sein zu wollen.</p>
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		<title>Von: Kant</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1392/doenerpaedagogik/comment-page-1/#comment-871</link>
		<dc:creator>Kant</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:48:53 +0000</pubDate>
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		<description>Na das Deutsche (im Schnitt) ein sehr gravierendes Problem mit Ausländern, insbesondere Türken haben, ist nichts neues. Man bedenke den Wahlspruch &quot;Land der Denker und Dichter&quot; - Es bedeutet das uns das deutsche Gedankengut verbindet und nur wer &quot;rein Deutsch&quot; denkt ist auch akzeptiert. (Doch das ist so. Der Spruch &quot;Land der Denker und Dichter&quot; wurde genau für diesen Zweck erdacht.)

Die Österreicher sind aber auch nicht besser. Auch die sich am liberalsten gebenden sagen dir ganz klar ins Gesicht das du ein Piefke bist. Das das direkte Ausländerfeindlichkeit ist und das Rassismus in Österreich weit verbreitet und weit akzeptiert ist, scheint hier nur wenige zu kümmern.

Europa ist Geschichtlich nun mal ein eine Region die quasi immer im Krieg mit allen anderen war. Hier hat man größte Angst vor der &quot;Unterwanderung&quot; durch das Fremde. Ist Besserung in Sicht? Eher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na das Deutsche (im Schnitt) ein sehr gravierendes Problem mit Ausländern, insbesondere Türken haben, ist nichts neues. Man bedenke den Wahlspruch &#8220;Land der Denker und Dichter&#8221; &#8211; Es bedeutet das uns das deutsche Gedankengut verbindet und nur wer &#8220;rein Deutsch&#8221; denkt ist auch akzeptiert. (Doch das ist so. Der Spruch &#8220;Land der Denker und Dichter&#8221; wurde genau für diesen Zweck erdacht.)</p>
<p>Die Österreicher sind aber auch nicht besser. Auch die sich am liberalsten gebenden sagen dir ganz klar ins Gesicht das du ein Piefke bist. Das das direkte Ausländerfeindlichkeit ist und das Rassismus in Österreich weit verbreitet und weit akzeptiert ist, scheint hier nur wenige zu kümmern.</p>
<p>Europa ist Geschichtlich nun mal ein eine Region die quasi immer im Krieg mit allen anderen war. Hier hat man größte Angst vor der &#8220;Unterwanderung&#8221; durch das Fremde. Ist Besserung in Sicht? Eher nicht.</p>
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		<title>Von: fdagner</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/1392/doenerpaedagogik/comment-page-1/#comment-868</link>
		<dc:creator>fdagner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:12:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube mit Dönerpädagogik ist gerade die bloße Befassung von interkulturellen Inhalten im Unterricht gemeint, die stereotypische Vorurteile festigt (z. B. afrikanische Trommeln im Musikunterricht). Das ist aber ein echtes Problem der interkulturellen Pädagogik, vor allem dann, wenn universale Menschenrechte als &quot;eurozentristisch&quot; angesehen werden. Das ist eine echte Zwickmühle.

Wenn ich vom bayerischen Lehrplan ausgehe (RS), ist da jede Menge Menschenrechtserziehung und Interkulturalität drin. Allerdings bin ich auch froh, dass ich den Schüler noch die &quot;Liebe zur bayerischen Heimat&quot; (Zitat BayEUG) beibringen darf. Da hapert es meiner Meinugn nach am meisten in Deutschland: wer sich nicht selbst lieben kann, kann auch nicht andere lieben.

Ich habe mit einer Klasse auch schon heiß über Moscheebauten in Deutschland diksutiert. Wo ist das Problem? Es ist auch kein Zufall, das das ganze &quot;Dönerpädagogik&quot; heißen soll und nicht &quot;MC-Donald-Pädagogik&quot;. Fast Food zu kritisieren gehört ja zum guten Ton der Globalisierungskritik - trotz Erweiterung der Speisekarte. Kann ich dann als Lehrer im idealen Lehrplan nachlesen, was gut und böse ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube mit Dönerpädagogik ist gerade die bloße Befassung von interkulturellen Inhalten im Unterricht gemeint, die stereotypische Vorurteile festigt (z. B. afrikanische Trommeln im Musikunterricht). Das ist aber ein echtes Problem der interkulturellen Pädagogik, vor allem dann, wenn universale Menschenrechte als &#8220;eurozentristisch&#8221; angesehen werden. Das ist eine echte Zwickmühle.</p>
<p>Wenn ich vom bayerischen Lehrplan ausgehe (RS), ist da jede Menge Menschenrechtserziehung und Interkulturalität drin. Allerdings bin ich auch froh, dass ich den Schüler noch die &#8220;Liebe zur bayerischen Heimat&#8221; (Zitat BayEUG) beibringen darf. Da hapert es meiner Meinugn nach am meisten in Deutschland: wer sich nicht selbst lieben kann, kann auch nicht andere lieben.</p>
<p>Ich habe mit einer Klasse auch schon heiß über Moscheebauten in Deutschland diksutiert. Wo ist das Problem? Es ist auch kein Zufall, das das ganze &#8220;Dönerpädagogik&#8221; heißen soll und nicht &#8220;MC-Donald-Pädagogik&#8221;. Fast Food zu kritisieren gehört ja zum guten Ton der Globalisierungskritik &#8211; trotz Erweiterung der Speisekarte. Kann ich dann als Lehrer im idealen Lehrplan nachlesen, was gut und böse ist?</p>
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