Rückblick auf das Festival of Lights 2010

Es sind zwar schon vier Wochen vergangen, aber die Impressionen vom Festival of Lights sind es immer noch wert, um über sie zu berichten.

Am Samstag, den 16.10.2010 fand im Rahmen des Events die Nacht der offenen Tür statt. Ich war sehr gespannt, schließlich erhielten die Besucher ganz besondere Einblicke in speziell beleuchtete Gebäude und Plätze zu ungewöhnlichen Zeiten. Nicht nur die Sehenswürdigkeiten auch meine Begleitungen waren aufregend.

Die Nacht der offenen Tür begann 18 Uhr. Unsere erste Station war das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Hannoverschen Straße 28-30. Hier erfuhren wir, dass das Ministerium in historischen Gemäuern platziert wurde. Von Mai 1974 – Oktober 1990 hatte die BRD dort ihre Ständige Vertretung in der DDR. Die Führung durch die Büroräume war sehr spannend. Derjenige, der für unsere Gruppe verantwortlich war, berichtete sehr lebendig und erzählte witzige Anekdoten. Wer sich ebenfalls dafür begeistert, der kann den Besucherdienst in Anspruch nehmen.

Anschließend führte unsere Tour zum Currywurstmuseum. Wir wollten einfach mal wissen, was gibt es so Interessantes über die Currywurst zu berichten, dass man ihr ein Museum  oder gar “Currywurst for free” – Wurstical widmet. Ich sage euch, zum Glück haben wir an dem Abend nur den halben Eintrittspreis gezahlt. Wenn ihr mich fragt, dann ist dieses Museum eine ähnliche Touristenabzocke wie das DDR-Museum. Man kann zwar viel anfassen und sehen, aber sehr gehaltvoll ist das Wissen nicht, was man dort erwirbt. Ich würde es unter der Kategorie: Unnützes Wissen verbuchen.

Nach dieser herben Enttäuschung sind wir dann noch zum ZDF Hauptstadtstudio. Dort wurde uns etwas über die Räumlichkeiten, Gestaltung der Architektur und Funktionalitäten berichtet. Anschließend konnten wir uns das Studio des ZDF Morgenmagazins ansehen. Alles in allem war es ein sehr ereignisreicher und gelungener Abend.

Einige Tage später habe ich eine romantische Lightship-Tour erlebt. Diese führte entlang des Regierungsviertels bis zur Oberbaumbrücke und zurück.

Hier noch ein paar ausgewählte Impressionen:

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3 Reaktionen

  • Christoph

    12.11.2010 11:32

    Ich war eine “Begleitung” und fand die “Ständige Vertretung” mit Abstand am interessantesten, beim Currywurst-Museum war ich schon vorher sehr skeptisch und das hat sich voll bestätigt…

  • Roman

    13.11.2010 08:12, Website

    Hallo Melanie, sehr schön von Dir geschriebener Beitrag! Das hört sich ja fast so an, als würdest Du das große, einzigartige und unverwechselbare “Wurstical” mit der Curry for free und 5.000 Berliner Freunden von http://facebook.com/kauperts im bzw. am Currywurst-Museum stattfinden lassen wollen? *lol* Liebe Grüße und bis bald mal hoffentlich…

  • waldnase

    20.11.2010 14:01, Website

    Schöne Bilder und ein schöner Bericht, als kostenlose Alternative zum DDR-Museum (aber nicht umsonst^^) bietet sich das Mauerblümchen an, siehe auch hier: http://blog.inberlin.de/2010/09/mauerbluemchen-eine-kleine-zeitreise-in-die-ddr/

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