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	<title>Kommentare zu: Ist Twitter f&#252;r den Unterricht geeignet?</title>
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	<description>Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0</description>
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		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-442</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 00:42:00 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben Twitter an einer chinesischen Fernuni eingesetzt und damit für unseren speziellen Kontext ziemlich gute Erfahrungen gesammelt: http://www.carstenullrich.net/pubs/Borau09Microblogging.pdf
Leider ist es inzwischen nicht mehr so einfach aus China zugänglich :(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben Twitter an einer chinesischen Fernuni eingesetzt und damit für unseren speziellen Kontext ziemlich gute Erfahrungen gesammelt: <a href="http://www.carstenullrich.net/pubs/Borau09Microblogging.pdf" rel="nofollow">http://www.carstenullrich.net/pubs/Borau09Microblogging.pdf</a><br />
Leider ist es inzwischen nicht mehr so einfach aus China zugänglich <img src='http://www.literatenmelu.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Matthias Heil</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-441</link>
		<dc:creator>Matthias Heil</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 15:25:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich schließe mich der kritischen Einschätzung (Danke an @schb, dessen Beitrag mich erst hierher geführt hat) hinsichtlich des Twitter-Mehrwerts im Regelunterricht an. Die Stärken des Microbloggings - Geschick beim Zusammenstellen des eigenen Streams vorausgesetzt - liegen in der aus dem Zwanglosen entstehenden Vernetzung von Menschen.

Für mein PLN hat sich Twitter als wahre Goldader erwiesen: Wertvolle und interessante Hinweise zu Themen, die auch mich interessieren, in häufig nicht zu bewältigender Quantität, bisweilen auch wirklich gute Hilfestellung bei Spezialfragen, deren Beantwortung nicht ohne weiteres ergooglet werden können.

Die 1:1-Anwendung des Rankin-Projekts auf die deutsche Unterrichtsrealität halte ich für keine Verbesserung, da sie eher zur Verkümmerung weit wichtigerer Kommunkationsfertigkeiten beitragen als scheue Lernende aus der Reserve locken kann. Im Rahmen von Massen-Seminaren an Unis (wo die Ausbildung kommunikativer Fertigkeiten nicht mehr oberste Priorität haben muss) erscheint mir der Ansatz jedoch durchaus produktiv.

Das 140-Zeichen-Argument gegen Twitter hingegen überzeugt mich überhaupt nicht, denn mit Hilfe von FileSocial.com und vieler anderer Dienste kann über Twitter mittlerweile Content nahezu jeden Formats und Umfangs transportiert werden. - Vielmehr ist es das Maß an rhetorischer und sprachlicher Disziplin, das sinnvolle Twitter-Kommunikation erfordert, das im Regelunterricht zum Stolperstein bzw. eher zum Missbrauch als Gebrauch des Systems verleitet: Dieses Maß müssen sich junge Lernende erst erwerben - und das dauert einige Jahre...

Dennoch kann Twitter durchaus eine wertvolle Unterrichtsergänzung sein, wenn es um das Herstellen von Kontakten mit SpezialistInnen für ein Thema/eine Sprache/ein literarisches Werk/einen naturwissenschaftlichen Zusammenhang geht: Hashtags und (die leider noch stark verbesserungswürdige) semantische Twittersuche ermöglichen schon jetzt, potenziell hilfreiche Personen in den Klassenraum hineinzubringen - was dann daraus wird (Skype-Konferenz, Austausch, Literaturprojekt, Experiment-Reihe...), ist dabei keineswegs mehr Twitter-abhängig.

Kurzum: Weder die kritiklose Aufforderung noch die hyperkritische Ablehnung von Twitter für den Unterricht erscheinen mir gerechtfertigt; es kommt vielmehr auf einen die Stärken des Microbloggings geschickt nutzenden und dessen kommunikative Unzulänglichkeiten rechtzeitig zu umschiffen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich der kritischen Einschätzung (Danke an @schb, dessen Beitrag mich erst hierher geführt hat) hinsichtlich des Twitter-Mehrwerts im Regelunterricht an. Die Stärken des Microbloggings &#8211; Geschick beim Zusammenstellen des eigenen Streams vorausgesetzt &#8211; liegen in der aus dem Zwanglosen entstehenden Vernetzung von Menschen.</p>
<p>Für mein PLN hat sich Twitter als wahre Goldader erwiesen: Wertvolle und interessante Hinweise zu Themen, die auch mich interessieren, in häufig nicht zu bewältigender Quantität, bisweilen auch wirklich gute Hilfestellung bei Spezialfragen, deren Beantwortung nicht ohne weiteres ergooglet werden können.</p>
<p>Die 1:1-Anwendung des Rankin-Projekts auf die deutsche Unterrichtsrealität halte ich für keine Verbesserung, da sie eher zur Verkümmerung weit wichtigerer Kommunkationsfertigkeiten beitragen als scheue Lernende aus der Reserve locken kann. Im Rahmen von Massen-Seminaren an Unis (wo die Ausbildung kommunikativer Fertigkeiten nicht mehr oberste Priorität haben muss) erscheint mir der Ansatz jedoch durchaus produktiv.</p>
<p>Das 140-Zeichen-Argument gegen Twitter hingegen überzeugt mich überhaupt nicht, denn mit Hilfe von FileSocial.com und vieler anderer Dienste kann über Twitter mittlerweile Content nahezu jeden Formats und Umfangs transportiert werden. &#8211; Vielmehr ist es das Maß an rhetorischer und sprachlicher Disziplin, das sinnvolle Twitter-Kommunikation erfordert, das im Regelunterricht zum Stolperstein bzw. eher zum Missbrauch als Gebrauch des Systems verleitet: Dieses Maß müssen sich junge Lernende erst erwerben &#8211; und das dauert einige Jahre&#8230;</p>
<p>Dennoch kann Twitter durchaus eine wertvolle Unterrichtsergänzung sein, wenn es um das Herstellen von Kontakten mit SpezialistInnen für ein Thema/eine Sprache/ein literarisches Werk/einen naturwissenschaftlichen Zusammenhang geht: Hashtags und (die leider noch stark verbesserungswürdige) semantische Twittersuche ermöglichen schon jetzt, potenziell hilfreiche Personen in den Klassenraum hineinzubringen &#8211; was dann daraus wird (Skype-Konferenz, Austausch, Literaturprojekt, Experiment-Reihe&#8230;), ist dabei keineswegs mehr Twitter-abhängig.</p>
<p>Kurzum: Weder die kritiklose Aufforderung noch die hyperkritische Ablehnung von Twitter für den Unterricht erscheinen mir gerechtfertigt; es kommt vielmehr auf einen die Stärken des Microbloggings geschickt nutzenden und dessen kommunikative Unzulänglichkeiten rechtzeitig zu umschiffen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Twitter im Unterricht: Nein, bitte nicht! « Bluemac</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-440</link>
		<dc:creator>Twitter im Unterricht: Nein, bitte nicht! « Bluemac</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:16:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] für das Posting ist der Beitrag von Melanie, bei dem Titel “Ist Twitter für den Unterricht geeignet?”. Dort hat sich eine [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] für das Posting ist der Beitrag von Melanie, bei dem Titel “Ist Twitter für den Unterricht geeignet?”. Dort hat sich eine [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Eva-Maria Gottmann − Useful Links Part 3</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-439</link>
		<dc:creator>Eva-Maria Gottmann − Useful Links Part 3</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:45:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einen interessanten Bildungs-Blog gestoßen: Literatenmelu. Spannend fand ich vor allem dabei den Artikel zu der Frage, ob Twitter für den Unterricht geeignet ist. Es werden jede Menge [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einen interessanten Bildungs-Blog gestoßen: Literatenmelu. Spannend fand ich vor allem dabei den Artikel zu der Frage, ob Twitter für den Unterricht geeignet ist. Es werden jede Menge [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Evsche</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-438</link>
		<dc:creator>Evsche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:32:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
ich bin völlig zufällig über Twitter auf diesen Blog gestoßen, weil ich momentan allerlei Informationen aus dem Bereich Medienkompetenz sammle für ein Praktikum. Twitter auch für die Schule zu verwenden finde ich einen spannenden Ansatz (auch wenn ich mir das mit dem Fremdsprachenunterricht nicht so gut vorstellen kann, denke, da gibt es bessere Tools).
Man sollte neuen Anwendungen immer die Chance geben auch in der Schule eine Nische zu finden.
Deshalb verfolge ich gerne weiterhin den Blog, um mitzubekommen, welche Anwendungsmöglichkeiten sich noch ergeben und empfehle ihn gerne auch an Pädagogen / Lehramtsstudenten weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich bin völlig zufällig über Twitter auf diesen Blog gestoßen, weil ich momentan allerlei Informationen aus dem Bereich Medienkompetenz sammle für ein Praktikum. Twitter auch für die Schule zu verwenden finde ich einen spannenden Ansatz (auch wenn ich mir das mit dem Fremdsprachenunterricht nicht so gut vorstellen kann, denke, da gibt es bessere Tools).<br />
Man sollte neuen Anwendungen immer die Chance geben auch in der Schule eine Nische zu finden.<br />
Deshalb verfolge ich gerne weiterhin den Blog, um mitzubekommen, welche Anwendungsmöglichkeiten sich noch ergeben und empfehle ihn gerne auch an Pädagogen / Lehramtsstudenten weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-437</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 10:06:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literatenmelu.de/?p=736#comment-437</guid>
		<description>Aus meiner Sicht ist Twitter vor allem ein Verbreitungsmedium. Inhalte können hier nicht zuletzt wegen der Zeichenbegrenzung nur eingeschränkt vermittelt werden. Daher stellt sich für mich auch die Frage, ob Twitter im Unterricht überhaupt Sinn stiften kann. Bei aller lobenswerten Euphorie um den Einsatz neuer Medien und Dienste in der Schule sollte man das eigentliche Ziel, Lehrinhalte kreativ vermitteln, nicht aus dem Auge verlieren. Insofern muss der Einsatz neuer Tools in der Schule auch nicht in jedem Fall erzwungen werden. Blogs, Communitys, Podcasts, Webvideos und Wikis bieten bereits ein breites Feld an Möglichkeiten. Es wäre schon ein großer Erfolg, wenn mal ein Teil davon im Schulalltag sinnvoll zum Einsatz käme. Zu viele neue Tools sorgen meines Erachtens wohl auch eher für eine noch größere Hürde in den Köpfen weniger aufgeschlossener Lehrer. Zu guter Letzt sollte man auch mitberücksichtigen, welche dieser Tools Jugendliche heute schon von sich aus nutzen, um sie hier mit Lehrinhalten &quot;abzuholen&quot;. Twitter zählt meines Wissens nach jedenfalls bislang unter Schülern im Gegensatz zu Chats, Communitys und Videoplattformen nicht zu den relevanten Plattformen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht ist Twitter vor allem ein Verbreitungsmedium. Inhalte können hier nicht zuletzt wegen der Zeichenbegrenzung nur eingeschränkt vermittelt werden. Daher stellt sich für mich auch die Frage, ob Twitter im Unterricht überhaupt Sinn stiften kann. Bei aller lobenswerten Euphorie um den Einsatz neuer Medien und Dienste in der Schule sollte man das eigentliche Ziel, Lehrinhalte kreativ vermitteln, nicht aus dem Auge verlieren. Insofern muss der Einsatz neuer Tools in der Schule auch nicht in jedem Fall erzwungen werden. Blogs, Communitys, Podcasts, Webvideos und Wikis bieten bereits ein breites Feld an Möglichkeiten. Es wäre schon ein großer Erfolg, wenn mal ein Teil davon im Schulalltag sinnvoll zum Einsatz käme. Zu viele neue Tools sorgen meines Erachtens wohl auch eher für eine noch größere Hürde in den Köpfen weniger aufgeschlossener Lehrer. Zu guter Letzt sollte man auch mitberücksichtigen, welche dieser Tools Jugendliche heute schon von sich aus nutzen, um sie hier mit Lehrinhalten &#8220;abzuholen&#8221;. Twitter zählt meines Wissens nach jedenfalls bislang unter Schülern im Gegensatz zu Chats, Communitys und Videoplattformen nicht zu den relevanten Plattformen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-436</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 17:42:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literatenmelu.de/?p=736#comment-436</guid>
		<description>Interessante Diskussion. Würde Melanie da zustimmen, bisher ist mir der &quot;Mehrwert&quot; eines Twittereinsatzes im Unterricht verborgen geblieben. Sicher aber ein neues Medium, das für Abwechslung sorgen kann. Ein - wie ich finde - sehr spannendes Twitter-Projekt, das vielleicht zur Nachahmung anregt(?), findet sich unter: http://www.twhistory.com/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Diskussion. Würde Melanie da zustimmen, bisher ist mir der &#8220;Mehrwert&#8221; eines Twittereinsatzes im Unterricht verborgen geblieben. Sicher aber ein neues Medium, das für Abwechslung sorgen kann. Ein &#8211; wie ich finde &#8211; sehr spannendes Twitter-Projekt, das vielleicht zur Nachahmung anregt(?), findet sich unter: <a href="http://www.twhistory.com/" rel="nofollow">http://www.twhistory.com/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Melanie</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-435</link>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:39:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo an alle,

erstmal vielen Dank für diese rege Diskussion. Allerdings hat mich bisher noch nichts so richtig überzeugt.

@Joachim: Grundsätzlich habe ich schon verstanden, dass Ihre Präsentation als Anregung zu verstehen ist - aber wenn man sich dann eben didaktisch damit auseinandersetzt, stellt man fest, dass Twitter eben ungeeignet ist. Ihre Antwort zur HA-Nutzung hat mich nicht überzeugt. Wenn Schüler zu Hause Probleme beim Lösen haben und sie Fragen stellen möchten, dann geht das wohl an anderer Stelle sinnvoller als bei Twitter. Als Lehrer kann man eben für diese Situationen Wikis einrichten - hier ist es dann auch möglich, dass sich die Schüler untereinander helfen können oder dass der Lehrer in solch einem Wiki z.B. Hilfsmaterial bereitstellt.

@Gabi: Auch Ihre Ausführungen zur Sprache sind gut, aber muss ich Twitter dafür nutzen? Kann ich nicht auch die SMS-Sprache thematisieren?

Also für mich ergibt sich einfach kein Mehrwert von Twitter im Unterricht. Man soll mich nicht falsch verstehen - sicher bin ich für den Einsatz von Web2.0-Tools im Unterricht, aber es funktioniert eben nicht alles. Wie schon oben genannt, jedes Medium muss seinen Sinn und Zweck haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle,</p>
<p>erstmal vielen Dank für diese rege Diskussion. Allerdings hat mich bisher noch nichts so richtig überzeugt.</p>
<p>@Joachim: Grundsätzlich habe ich schon verstanden, dass Ihre Präsentation als Anregung zu verstehen ist &#8211; aber wenn man sich dann eben didaktisch damit auseinandersetzt, stellt man fest, dass Twitter eben ungeeignet ist. Ihre Antwort zur HA-Nutzung hat mich nicht überzeugt. Wenn Schüler zu Hause Probleme beim Lösen haben und sie Fragen stellen möchten, dann geht das wohl an anderer Stelle sinnvoller als bei Twitter. Als Lehrer kann man eben für diese Situationen Wikis einrichten &#8211; hier ist es dann auch möglich, dass sich die Schüler untereinander helfen können oder dass der Lehrer in solch einem Wiki z.B. Hilfsmaterial bereitstellt.</p>
<p>@Gabi: Auch Ihre Ausführungen zur Sprache sind gut, aber muss ich Twitter dafür nutzen? Kann ich nicht auch die SMS-Sprache thematisieren?</p>
<p>Also für mich ergibt sich einfach kein Mehrwert von Twitter im Unterricht. Man soll mich nicht falsch verstehen &#8211; sicher bin ich für den Einsatz von Web2.0-Tools im Unterricht, aber es funktioniert eben nicht alles. Wie schon oben genannt, jedes Medium muss seinen Sinn und Zweck haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Guido</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-432</link>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:12:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

ich habe mit Twitter schon vielfach experimentiert und meine Ergebnisse und Ansätze auch hier: http://www.dotcomblog.de/?p=495 und hier: http://www.dotcomblog.de/?p=440 veröffentlicht (Stichwort: Twitterwall/RSS-Wall).
Ich denke, Twitter eignet sich jenseits der von mir präsentierten Beispiele weniger für den Präsensunterricht und vielmehr für die Projektphasen. Dann, wenn die Gruppen nicht zusammen, sondern an ihren Themen arbeiten. Und andere von besonders lustigen oder besonders ungewöhnlichen Begebenheiten berichten will. Exkursionen im Wald, bei denen unterschiedliche Projektgruppen unterwegs sind. In diesem Zusammenhang läßt sich twitter auch mit geocaching verknüpfen eine nicht uninteressante Methode für den Einsatz im Unterricht, wie ganz oben Jürgen Ertelt schon sagte. Auch da ein Hinweis zu einem meiner Projekte: http://www.dotcomblog.de/?p=400

Ich möchte dabei noch einmal den Aufruf von Gabi Netz &quot;Lassen Sie uns doch einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn sich Lern- und Lebenswelt mischen.&quot; Da bin ich bei. Das ist das wirklich spannende an den &quot;neuen&quot; digitalen Möglichkeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich habe mit Twitter schon vielfach experimentiert und meine Ergebnisse und Ansätze auch hier: <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=495" rel="nofollow">http://www.dotcomblog.de/?p=495</a> und hier: <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=440" rel="nofollow">http://www.dotcomblog.de/?p=440</a> veröffentlicht (Stichwort: Twitterwall/RSS-Wall).<br />
Ich denke, Twitter eignet sich jenseits der von mir präsentierten Beispiele weniger für den Präsensunterricht und vielmehr für die Projektphasen. Dann, wenn die Gruppen nicht zusammen, sondern an ihren Themen arbeiten. Und andere von besonders lustigen oder besonders ungewöhnlichen Begebenheiten berichten will. Exkursionen im Wald, bei denen unterschiedliche Projektgruppen unterwegs sind. In diesem Zusammenhang läßt sich twitter auch mit geocaching verknüpfen eine nicht uninteressante Methode für den Einsatz im Unterricht, wie ganz oben Jürgen Ertelt schon sagte. Auch da ein Hinweis zu einem meiner Projekte: <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=400" rel="nofollow">http://www.dotcomblog.de/?p=400</a></p>
<p>Ich möchte dabei noch einmal den Aufruf von Gabi Netz &#8220;Lassen Sie uns doch einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn sich Lern- und Lebenswelt mischen.&#8221; Da bin ich bei. Das ist das wirklich spannende an den &#8220;neuen&#8221; digitalen Möglichkeiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi Netz</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/736/ist-twitter-fuer-den-unterricht-geeignet/comment-page-1/#comment-434</link>
		<dc:creator>Gabi Netz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:16:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literatenmelu.de/?p=736#comment-434</guid>
		<description>Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Ideen und Kritikpunkte, dich sich auf dieser Seite zum Thema &quot;Twitter im Unterricht&quot; sammeln!

Natürlich kann Twitter nicht DIE Lösung fürs Kommunikationstraining im Fremdsprachen- oder sonstigen Unterricht sein. Auch Rechtschreibung und Grammatik trainiert man sicher besser anders, und diskutieren im Web, wenn alle im selben Raum sitzen, ist natürlich eher künstlich als innovativ.

Aber Twittern in der Schule - oder eben am Nachmittag, aus dem schulischen Internetcafé, allein oder in Kleinteams zuhause - hilft Lehrkräften und Schule an sich, die Welt der Lernenden in den Unterricht zu holen und damit ihr Akzeptanz, ihre Begeisterung, ihre Realität.

Lassen Sie uns doch einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn sich Lern- und Lebenswelt mischen. Wenn wir bei den Schülerinnen und Schülern die Begeisterung wecken, spaßige Realität auch mal mit lernenden Augen zu sehen. Wenn es nicht nur inhaltlich, sondern auch mal formal und womöglich linguistisch spannend wird, sich 140 Zeichen und ihre kommunikativen Möglichkeiten anzusehen. Die Möglichkeiten von Sprache können auch auf 140 Zeichen greifen - ohne Abkürzungen und Verstümmelungen. Oder aber auch genau damit: Wenn man darüber diskutiert, welchen ökonomischen Aspekten Sprache folgen kann, welchen Bedingungen sie dann gehorchen muss, um das kommunikative Ziel zu erreichen, dann ist es möglich, Lernbegeisterung zu wecken, Spaß an Sprache, Kommunikation und deren Erfoschung zu entwickeln, wissenschaftliche Begeisterung auszubilden. Klar, dazu gehört mehr als Twitter. Aber das Web 2.0 kann ein Schritt auf dem Weg der Schule zum großen Ziel der Vermittlung von Lernbegeisterung sein.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren und beim Ausloten der Möglichkeiten!
Gabi Netz, Lehrer-Online</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>vielen Dank für die vielen Ideen und Kritikpunkte, dich sich auf dieser Seite zum Thema &#8220;Twitter im Unterricht&#8221; sammeln!</p>
<p>Natürlich kann Twitter nicht DIE Lösung fürs Kommunikationstraining im Fremdsprachen- oder sonstigen Unterricht sein. Auch Rechtschreibung und Grammatik trainiert man sicher besser anders, und diskutieren im Web, wenn alle im selben Raum sitzen, ist natürlich eher künstlich als innovativ.</p>
<p>Aber Twittern in der Schule &#8211; oder eben am Nachmittag, aus dem schulischen Internetcafé, allein oder in Kleinteams zuhause &#8211; hilft Lehrkräften und Schule an sich, die Welt der Lernenden in den Unterricht zu holen und damit ihr Akzeptanz, ihre Begeisterung, ihre Realität.</p>
<p>Lassen Sie uns doch einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn sich Lern- und Lebenswelt mischen. Wenn wir bei den Schülerinnen und Schülern die Begeisterung wecken, spaßige Realität auch mal mit lernenden Augen zu sehen. Wenn es nicht nur inhaltlich, sondern auch mal formal und womöglich linguistisch spannend wird, sich 140 Zeichen und ihre kommunikativen Möglichkeiten anzusehen. Die Möglichkeiten von Sprache können auch auf 140 Zeichen greifen &#8211; ohne Abkürzungen und Verstümmelungen. Oder aber auch genau damit: Wenn man darüber diskutiert, welchen ökonomischen Aspekten Sprache folgen kann, welchen Bedingungen sie dann gehorchen muss, um das kommunikative Ziel zu erreichen, dann ist es möglich, Lernbegeisterung zu wecken, Spaß an Sprache, Kommunikation und deren Erfoschung zu entwickeln, wissenschaftliche Begeisterung auszubilden. Klar, dazu gehört mehr als Twitter. Aber das Web 2.0 kann ein Schritt auf dem Weg der Schule zum großen Ziel der Vermittlung von Lernbegeisterung sein.</p>
<p>In diesem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren und beim Ausloten der Möglichkeiten!<br />
Gabi Netz, Lehrer-Online</p>
]]></content:encoded>
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