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	<title>Literatenmelu &#187; Kolumne</title>
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	<description>Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0</description>
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		<title>PISA-Panik oder Bildungsbulimie?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Bildungsschwerpunktes des ZDF wurde gestern Abend bei Maybrit Illner zum Thema &#8220;Eltern in PISA-Panik &#8211; Gute Bildung nur noch für Reiche?&#8221; heiß diskutiert.
Gäste der Podiumsdiskussion waren: Heinz Buschkowsky (Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln), Armin Laschet (nordrheinwestfälische Familienminister), Josef Kraus (Präsident des Deutschen Lehrerverbandes), Sabine Postel (Schauspielerin), Enja Riegel (Gründerin der Gesamtschule &#8220;Campus Klarenthal&#8220;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Bildungsschwerpunktes des ZDF wurde gestern Abend bei Maybrit Illner zum Thema &#8220;<a href="http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,7910563,00.html" target="_blank">Eltern in PISA-Panik &#8211; Gute Bildung nur noch für Reiche?</a>&#8221; heiß diskutiert.<span id="more-986"></span></p>
<p>Gäste der Podiumsdiskussion waren: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Buschkowsky" target="_blank"><strong>Heinz Buschkowsky</strong></a> (Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Laschet" target="_blank"><strong>Armin Laschet</strong></a> (nordrheinwestfälische Familienminister), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Kraus" target="_blank"><strong>Josef Kraus</strong></a> (Präsident des Deutschen Lehrerverbandes), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Postel" target="_blank"><strong>Sabine Postel</strong></a> (Schauspielerin), <strong>Enja Riegel</strong> (Gründerin der Gesamtschule &#8220;<a href="http://www.campus-klarenthal.com/" target="_blank">Campus Klarenthal</a>&#8220;) und <strong>Emre Ulukök</strong> (16 Jahre alt, ehemaliger Hauptschüler).</p>
<p>Kernfragen der Diskussion waren: Welches System ist denn nun das bessere für die Generation von Morgen &#8211; das staatliche oder private? Wie werden die Schüler optimal gefördert? Auf welche sozio-ökonomischen und kulturellen Probleme stößt man in der Schule, die ein Lehrer im Unterricht beachten muss?</p>
<p>Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Ich fand die Sendung sehr interessant und hier wurden endlich mal richtige und gute Statements abgegeben. Ich habe oft in meinem stillen Kämmerlein Beifall geklatscht. Endlich wurde mal deutlich gemacht, dass auch ein Hauptschüler in unserer Gesellschaft eine wichtige Bedeutung hat.</p>
<p>Mir geht es echt gegen den Strich, wenn im Prinzip verachtend über diese Schüler gesprochen wird. Ein Hauptschüler hat ebenso Talent und Potenzial wie ein Gymnasiast &#8211; nur auf anderen Ebenen. Aber deshalb muss man sie nicht degradieren. Zum Glück wird sich dieses Denken bald, zumindest in Berlin, ändern. Denn ab dem Schuljahr 2010/2011 wird es neben dem Gymnasium nur noch die Sekundarschule geben. Hier können dann die Schwachen von den Leistungsträgern mitgezogen werden. Nun kommt sicher auch gleich das Argument, dass es auch eine Umkehrung geben kann. Die Schwachen ziehen die Leistungen der anderen Schüler runter.</p>
<p>Dieses Argument möchte ich hier versuchen zu entkräften. Schließlich bestimmen nicht die Schüler den Unterricht, sondern immer noch der studierte Lehrer. Dieser sorgt doch in seinem Unterricht für die gewisse Qualität und damit auch dafür, dass eben alle Schüler wissbegierig sind.</p>
<p>Hier stimme ich Frau Riegel zu, die meinte, dass derzeit eine Art &#8220;<strong>Bildungs-Bulimie-Pädagogik</strong>&#8221; herrscht. Die Kinder füllen stupide Arbeitsblätter, Lückentexte oder Arbeitshefte aus. Das heißt &#8220;sie fressen Wissen bis zum nächsten Test in sich hinein, spucken es wieder aus und vergessen es&#8221;. Aber woran liegt das? Sicher nicht am 3-gliedrigen Schulsystem.</p>
<p>Hier stimme ich Armin Laschet zu, der meinte es sei keine schulstrukturelle Debatte. Im Prinzip ist es egal, ob es die Drei- oder Zweiteilung des Schulsystems oder die Einheitsschule gibt. Wichtig ist doch die <strong>Art und Weise</strong> des Vermittlens von Wissen. Es gibt so viele Möglichkeiten eine Methodenvielfalt im Unterricht anzubieten und so jedem Schüler gerecht zu werden. Allerdings ist es natürlich einfach und schnell die Trichtermethode, Frontalunterricht, vorzubereiten. Hier werden aber viele Schüler dem Unterricht nicht folgen.</p>
<p>Entwicklungspsychologisch gesehen, lernen die Kinder mehr, wenn sie selbst Dinge ausprobieren und erforschen. Also ein vorgekautes Wissen erreicht nur wenige Kinder. Warum wird nicht binnendifferenziert unterrichtet? oder Warum konzipiert man nicht mal Stationenlernen?</p>
<p>Ich möchte mal behaupten, dass schwierige oder auffällige Kinder, die den Unterricht stören und damit möglicherweise leistungsstarke Schüler vom lernen abhalten, nur stören, weil sie nicht adäquat beschult werden. Wäre es aber so, dass eben alle Schüler ihrem Leistungsniveau nach gefördert werden und eben gleichermaßen Erfolgserlebnisse verzeichnen, dann hat man auch ein angenehmes Klassenklima.</p>
<p>Mein Fazit: Die Politik sollte mehr Geld in die Lehrerausbildung investieren, damit diese didaktisch optimal vorbereitet sind. Ich glaube nämlich, dass nicht das System Schuld an der Bildungsmisere ist, sondern die Art und Weise der Wissensvermittlung.</p>
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		<title>Schon wieder eine Reform am falschen Ende</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/803/schon-wieder-eine-reform-am-falschen-ende/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 18:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es offiziell. Der Berliner Senat hat die Schulreform beschlossen. Ab dem neuen Schuljahr 2010/11 wird es nur noch das Gymnasium und sogenannte Sekundarschulen geben. Was bedeutet das für das Bildungssystem?
Es werden die Haupt-, Real- und Gesamtschule zu Sekundarschulen zusammengelegt. D.h. nach dem sechsten Schuljahr können die Schüler entweder die Sekundarstufe I an einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es offiziell. Der Berliner Senat hat die <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Schulreform-Juergen-Zoellner-Schulferien;art295,2847151" target="_blank">Schulreform</a> beschlossen. Ab dem neuen Schuljahr 2010/11 wird es nur noch das Gymnasium und sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sekundarschule" target="_blank">Sekundarschulen</a> geben. Was bedeutet das für das Bildungssystem?<span id="more-803"></span></p>
<p>Es werden die Haupt-, Real- und Gesamtschule zu Sekundarschulen zusammengelegt. D.h. nach dem sechsten Schuljahr können die Schüler entweder die Sekundarstufe I an einem Gymnasium oder einer Sekundarschule fortsetzen. <a href="http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2009/07/14/132226/index.html" target="_blank">Neu</a> ist folgendes: am Gymnasium absolviert man nach 12 Jahren das Abitur und an der Sekundarschule nach 12 oder 13 Jahren. Während der Unterricht am Gymnasium weiterhin theoretisch bleibt, wird an den Sekundarschulen der Unterricht praxisnaher und leistungsdifferenzierter gestaltet.</p>
<p>Diese <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Schulreform-Juergen-Zoellner-Schulferien;art295,2847151" target="_blank">Reform</a> scheint oberflächlich betrachtet dem Gros der Schülerschaft entgegenzukommen. Von nun an werden sie nicht mehr in eine Vier-Klassen-Schülerschaft untergliedert, sondern nur noch in zwei. Mit der Einführung der Sekundarschule soll für eine bessere Bildungs-Chancengleichheit gesorgt werden. Ganz nach dem erprobten Modell der Gesamtschule werden die Schüler also ab 2010/11 in der neuen Schulart unterrichtet.</p>
<p>Ich habe da ehrlich gesagt so meine Zweifel, ob diese Reform nicht nach hinten losgeht. Schließlich liegt die Bildung der Schüler nicht am System, sondern an den Personen, die das Wissen vermitteln. Warum gibt es nicht mal eine Bildungsreform in der Ausbildung der Lehrer? Immernoch lernt man an der Uni veraltete didaktische Theorien. Dozenten, die bald in Rente gehen und vor über 30 Jahren das letzte Mal eine Schule von innen gesehen haben, bereiten die Junglehrer von morgen vor. Irgendwas ist doch da falsch! Darüberhinaus scheint es so zu sein, dass nur wenige Lehrer an Fortbildungen teilnehmen und so auch das lehren, was sie vor 20 Jahren gelernt haben. Mit dieser Art und Weise können die Schüler natürlich nicht optimal auf das Leben vorbereitet werden.</p>
<p>Da sich also mit der Zusammenlegung das Wissen der Lehrer nicht verändert, gehe ich davon aus, dass die Schüler an Gymnasium und Sekundarschule auch keine besseren Leistungen erbringen. Bestes Beispiel ist die Sendung der &#8220;<a href="http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/superlehrer/" target="_blank">Superlehrer</a>&#8220;.  Hier werden Schulverweigerer in herkömmlicherweise &#8211; <strong>frontal</strong> -  unterrichtet. Genau nach der Art, weshalb sie u.a. die Schule geschmissen haben. Wie kann das angehen? Wahrscheinlich will der Sender polarisieren. Doch das soll hier nicht weiter Thema sein.</p>
<p>Interessant ist wieder einmal, dass die Politik bei den Kleinen reformiert. Diese können sich auch nicht wehren. Ich hoffe, dass sich bald etwas in der Bildungspolitik hinsichtlich der Lehrerausbildung ändern wird. Vielleicht sollte ich über eine Karriere als Bildungsministerin nachdenken.</p>
<p>Leider kann man nun nichts mehr an der Entscheidung des Berliner Senats ändern. Also werde ich dann ab Herbst 2010/11 Lehrerin an einer Sekundarschule &#8211; auch schön, dann steht mir eine Qual der Wahl der Schultypen nicht bevor.</p>
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		<title>Berlins Gretchenfrage: ProReli oder ProEthik?</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/719/berlins-gretchenfrage-proreli-oder-proethik/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 12:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26.04.09 dürfen die Berliner bei einem Volksentscheid darüber abstimmen, ob das Fach Religion neben dem Fach Ethik als Wahlpflichtfach eingeführt werden soll. Was genau bedeutet diese Forderung der ProReli Initiative?
Die Initiative ProReli fordert, dass der Religionsunterricht als gleichwertiges Fach zum Ethikunterricht in der Schule etabliert wird. Die Konsequenz daraus ist folgende für Schüler und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>26.04.09</strong> dürfen die Berliner bei einem Volksentscheid darüber abstimmen, ob das Fach <em>Religion</em> neben dem Fach <em>Ethik</em> als Wahlpflichtfach eingeführt werden soll. Was genau bedeutet diese Forderung der ProReli <a href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid/?page_id=25" target="_blank">Initiative</a>?<span id="more-719"></span></p>
<p>Die Initiative <strong>ProReli</strong> <a href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid/?page_id=46" target="_blank">fordert</a>, dass der Religionsunterricht als gleichwertiges Fach zum Ethikunterricht in der Schule etabliert wird. Die Konsequenz daraus ist folgende für Schüler und Eltern: Ist der Religionsunterricht ab Klasse 7 ein Wahlpflichtfach, so müssen sich die Schüler pro Schuljahr entscheiden, welches der beiden Fächer sie belegen wollen. D.h. ein Schüler, der das 14. Lebensjahr abgeschlossen hat und einer Religionsgemeinschaft angehört, entscheidet sich für <em>Religion</em>. Dann wird dieser ein Schuljahr im Sinne seiner Religion gebildet, erhält aber nicht mehr den wertneutralen Ethikunterricht. Im darauffolgenden Jahr besteht dann wieder die Wahlfreiheit &#8211; <strong>entweder</strong> Religion <strong>oder</strong> Ethik.</p>
<p><a href="http://www.proethik.info/argumente/" target="_blank">Stimmen</a> die Berliner an diesem Wochenende für <strong>NEIN </strong>und damit für<strong> ProEthik</strong>, dann bleibt die Situation erhalten, wie sie bisher existierte. Die SchülerInnen haben <em>Ethik</em> als Wahlpflichtfach und können <strong>freiwillig zusätzlich</strong> am Religionsunterricht teilnehmen. Der Vorteil: Im Ethikunterricht werden die Lernenden <strong>aller Religionsgemeinschaften gemeinsam</strong> unterrichtet. Hier haben sie einen neutralen Raum gemeinsam über weltpolitische Themen zu diskutieren und können den jeweiligen Standpunkt mit ihrer religiösen Vorbildung offen mit den anderen besprechen.</p>
<p>Auch ich werde am Sonntag <a href="http://www.drumba.de/2009-04-20/pro-reli-guenther-jauch-als-leitfigur/" target="_blank">mein Kreuz</a> bei <strong>NEIN</strong> setzen, weil ich denke, dass man mit einem wertneutralen Ethikunterricht die Demokratie- und Friedenserziehung sowie gegenseitige <strong>Toleranz und Respekt </strong>nachhaltiger fördern kann. Darüberhinaus bin ich der Meinung, dass die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft jedem freiwillig und selbst überlassen ist. Daher sollte auch der Besuch des Religionsunterrichts freiwillig und in der Freizeit stattfinden und nicht zu einer Pflicht gemacht werden.</p>
<p>Was denkst du dazu? Ich freue mich über eine rege Diskussion zur Gretchenfrage: <a href="http://www.rbb-online.de/themen/dossiers/schule/schule_in_berlin_und/volksentscheid__pro/streit_um_ethik__.html" target="_blank">ProReli oder ProEthik</a>?</p>
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		</item>
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		<title>Re:publica09 &#8211; Shift happens, really?</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/648/republica09-shift-happens-really/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 18:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Motto &#8220;Shift happens&#8221; fand zum dritten Mal die Republica statt. Von Kunst, Medien und Kultur über Politik und Technik bis zu Entertainment bot die Republica09 ein breites Themenspektrum rund um die digitale Gesellschaft. 
Wie viele andere teilnehmenden Blogger zog es auch mich zu dieser Konferenz. Meine Interessensschwerpunkte konzentrierten sich vor allem auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Motto &#8220;Shift happens&#8221; fand zum dritten Mal die Republica statt. Von Kunst, Medien und Kultur über Politik und Technik bis zu Entertainment bot die <a href="http://www.re-publica.de/09/">Republica09</a> ein breites Themenspektrum rund um die digitale Gesellschaft. <span id="more-648"></span></p>
<p>Wie viele andere teilnehmenden Blogger zog es auch mich zu dieser Konferenz. Meine Interessensschwerpunkte konzentrierten sich vor allem auf die Politik- und Bildungssessions. Ich wollte wissen, was sich bei diesen Sektoren bereits verändert hat. Außerdem habe ich mir Veranstaltungen zu technischem Fortschritt angesehen, um meinen Horizont etwas zu erweitern sowie das allabendliche Kulturprogramm nicht entgehen lassen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-672" title="cimg0719" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0719.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-677" title="cimg07272" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg07272.jpg" alt="" /></p>
<p>Mehr und mehr scheint sich das <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/83/" target="_blank">Microblogging</a> in der Gesellschaft durchzusetzen. Auch <a href="http://twitter.com/Literatenmelu" target="_blank">mich</a> hat das Twitterfieber gepackt, doch welchen Mehrwert bietet Twitter eigentlich? Das wollte ich im Panel <strong>&#8220;Großstadt-Nomaden &#8211; Mobiles Microblogging&#8221;</strong> herausfinden. Der Titel ließ allerdings mehr erwarten als was letztendlich geboten wurde. Schade! Mir erschien es so, als wären die Redner &#8211; <a href="https://www.xing.com/profile/Cem_Basman" target="_blank">Cem Basman</a>, <a href="https://www.xing.com/profile/Marco_Kaiser2" target="_blank">Marco Kaiser</a> und <a href="http://www2.mobile-macs.de/" target="_blank">Max Winde</a> &#8211; von den führenden Smartphoneherstellern engagiert worden. Nach der Produktvergleichsveranstaltung weiß ich nun, dass ich mir weder das <a href="http://www.meinpreisvergleich.de/htc-g1-smartphone--aZCk.html" target="_blank">G1</a> noch das <a href="http://www.meinpreisvergleich.de/apple-iphone-3g-8-gb--aoHv.html" target="_blank">iPhone</a> oder ein <a href="http://www.meinpreisvergleich.de/blackberry-rim-bold-handy--axV8.html" target="_blank">Blackberry</a> zulegen werde. Was haben aber all diese Kommunikationsmittel gemeinsam? &#8211; Man kann auf die eine oder andere Weise von jedem Ort in 140 Zeichen eine Message absenden. Demnach war das Fazit dieses Panels: &#8220;Twitter ist die Klowand des 21. Jahrhunderts&#8221;.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-678" title="cimg07301" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg07301.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-679" title="cimg0734" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0734.jpg" alt="" /></p>
<p>Der erste Abend wurde kulturell mit einer Showeinlage und dem &#8220;<a href="http://www.fettesbrot.de/_fb/?p=297&amp;even=odd" target="_blank">SchwuleMädchen-Soundsystem</a>&#8221; beendet. Moderiert wurde &#8220;re:search &#8211; Deutschland sucht&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Haeusler" target="_blank">Johnny</a> <a href="http://www.spreeblick.com/" target="_blank">Haeusler</a> und <a href="http://www.qlod.org/weltfrieden/" target="_blank">Nilz Bokelberg</a>. Der Mix aus &#8220;Wer wird Millionär&#8221; und Deutschlands bekanntester Castingshow führte zu einem Amüsement der Zuschauer. Der Ausklang in der Kalkscheune war für mich etwas ernüchternd. Denn &#8220;<a href="http://www.fettesbrot.de/_fb/?cat=5&amp;b=news" target="_blank">Fettes Brot</a>&#8221; hat keinen ihrer bekannten Hits über den digitalen Turntable &#8211; besser bekannt als iPod &#8211; laufen lassen. Vielleicht war dies auch Absicht, denn so konnte jeder, mich eingeschlossen, interessante Gespräche führen und das Netzwerk des Bekanntenkreises pflegen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-680" title="cimg0746" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0746.jpg" alt="" /></p>
<p>Am zweiten und dritten Tag gab es einige Panels, die sich aus der politischen und pädagogischen Perspektive mit der digitalen Gesellschaft befassten. Da wir ja alle wissen, dass uns ein Superwahljahr bevorsteht, besuchte ich die Session <strong>&#8220;Politischer Diskurs im Superwahljahr 2009&#8243;</strong>. Hier stellten fünf Studenten der <a href="http://www.udk-berlin.de/sites/content/themen/aktuelles/index_ger.html" target="_blank">UdK</a> ihr <span>Abschlussprojekt des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation &#8211; die <a href="http://wahlkampfarena.wordpress.com/" target="_blank">Wahlkampfarena</a> &#8211; vor. Als Special Guest haben sie den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis90/die Grünen, <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/144/144669.impressum.htm" target="_blank">Robert Heinrich</a>, an ihrer Seite dabei gehabt. In Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung <a href="http://www.freitag.de/" target="_blank"><em>Freitag</em></a> soll eine politische Diskursplattform im Wahljahr entstehen. Hier sollen die User aktiv an politischen Debatten teilnehmen können. Darüber hinaus wurde debattiert wie glaubwürdig ein Politiker ist, wenn er im Netz unterwegs ist, u.a. wurde mit Robert Heinrich kritisch hinterfragt, ob ein Politiker bei <em>Facebook</em> oder <em>Twitter</em> den ganzen Tag aktiv sein sollte oder ob es nicht wichtigere Aufgaben für ihn zu lösen gibt. Die Antwort war, dass die Blogs, Youtube-Inhalte oder Communityaktivitäten kaum von einem Politiker selbst kommen, sondern das diese Netzaktivität meist Angestellte der Öffentlichkeitsarbeit ausführen. Wer sich also im Superwahljahr informieren möchte, dem seien hier noch drei weitere spannende Webseiten empfohlen.</span></p>
<ul>
<li><span>1.<a href="http://www.politik.de/" target="_blank"> Politik.de </a></span></li>
<li><span>2. <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/" target="_blank">Abgeordnetenwatch.de </a></span></li>
<li><span>3. <a href="http://www.mitmischen.de/" target="_blank">Mitmischen.de</a><br />
</span></li>
</ul>
<p>Bei <strong>&#8220;<a href="http://make.tv/republica2009/show/18585" target="_blank">Aufgewachsen mit dem Netz</a>&#8220;</strong> äußerten sich die Schüler <a href="http://www.timoheuer.com/" target="_blank">Timo Heuer</a> (17 Jahre) und <a href="http://hugelgupf.gfx-dose.de/" target="_blank">Christopher Koch</a> (14 Jahre) sowie <a href="http://lisarosa.twoday.net/" target="_blank">Lisa Rosa</a>, Lehrerin mit 20-jähriger Berufserfahrung, zu ihren Erkenntnissen mit dem Umgang des Internets. Mit ihrer jugendlichen Art und pfiffigen Antworten war dieses Panel sehr erfrischend. Auch wenn im Grunde nichts Neues über die Handhabung des Internets der sogenannten <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/10/16/digital-natives-uber-die-naiv-kompetenten-web-youngsters/" target="_blank">Digital Natives</a> herauskam, so wurden meine Wahrnehmungen jedoch bestätigt. Ein Gros der Jugendlichen kennt die Suchmaschine <strong>Google</strong>, kann sich bei <strong>SchülerVZ</strong> vernetzen und bei <strong>Wikipedia</strong> Referate vorbereiten. Was aber darüberhinaus geht bzw. was dahinter steckt, wissen sie oftmals nicht. Das einzige was man ihnen zuschreiben kann, ist dass sie viel unvoreingenommener, wenn nicht sogar naiv, mit diesen Werkzeugen umgehen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-681" title="cimg0755" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0755.jpg" alt="" /></p>
<p>Gedanken dazu, wie man nun als Pädagoge mit dem &#8220;Shift&#8221; der Medien bzw. mit dem gesellschaftlichen Umbruch umgehen kann, präsentierte Lisa Rosa im Panel <strong>&#8220;Ne(x)t Generation&#8221;</strong>. Einleitend berichtete sie vom Ist-Zustand unserer Gesellschaft. Gegenwärtig leben wir in einer Übergangsgesellschaft in der die <em>alten</em> Medien nicht verschwinden, sondern einen neuen Platz suchen. Die Möglichkeiten, die das Internet und die Web2.0-Werkzeuge bieten, eröffnen neue Wege Probleme kreativ zu lösen. Ein Ansatz den Lisa verfolgt ist die Idee eines neuen Lernbegriffs &#8211; Lernen2.0=Netzlogik. Dieses vernetzte Lernen findet mit den neuen Informations- und Kommunikationsmedien statt. (siehe Folie 24) Hier ist nochmal der Vortrag in Stichworten nachzulesen:</p>
<div id="__ss_1250210" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur selbstreflexiven Lerngesellschaft" href="http://www.slideshare.net/lisarosa/lrnextgeneration-bildung-im-uebergang-von-der-arbeitsgesellschaft-zur-selbstreflexiven-lerngesellschaft?type=powerpoint">LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur selbstreflexiven Lerngesellschaft</a><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=lrnextgeneration-090405053919-phpapp02&amp;stripped_title=lrnextgeneration-bildung-im-uebergang-von-der-arbeitsgesellschaft-zur-selbstreflexiven-lerngesellschaft" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=lrnextgeneration-090405053919-phpapp02&amp;stripped_title=lrnextgeneration-bildung-im-uebergang-von-der-arbeitsgesellschaft-zur-selbstreflexiven-lerngesellschaft" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/lisarosa">lisarosa</a>.</div>
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<p>Nach so viel Theorie hab ich mich dann auf mehr Praxis gefreut und die Panels <strong>&#8220;Jugendbildung &#8211; soziale Software&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Schulen ins Netz&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Lernen und Lehren2.0&#8243;</strong> angesehen. Doch um es schon einmal vorweg zu nehmen, auch hier waren die Sessions sehr theoretisch, aber informativ. Im Rahmen der Jugendbildung und der Förderung von Medienkompetenz wurden drei Webseiten in rasantem Tempo vorgestellt. Das gemeinnützige Projekt <a href="http://cyberland.org/" target="_blank">Cyberland</a> fokussiert handlungsorientierte Medienpädagogik. Die zweite Webseite &#8211; <a href="http://www.radijojo.de/" target="_blank">Radijojo</a> &#8211; bei der Angela Merkel Schirmherrin ist, vereint Demokratieerziehung, Musikerziehung und Umweltbildung. Das dritte Projekt &#8211; <a href="http://netzcheckers.de/" target="_blank">Netzcheckers</a> &#8211; gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, bietet den Eltern, Lehrern und natürlich den Jugendlichen die Chance in einem geschützten Raum die Vielfalt des Web2.0 zu erproben. Die beiden anderen Veranstaltungen lieferten nichts Neues, sondern brachten nur das zur Sprache, was man auch schon in Fachzeitschriften oder der Tagespresse zu lesen findet. In der heutigen Zeit hat sich das Lernen verändert, neue Lernformen etablieren sich und der Medieneinsatz wird vielfältiger. In der anschließenden Diskussion wurden kurz die Probleme angesprochen, mit denen sich engagierte Lehrer auseinandersetzen müssen. Zum einen fängt es schon mit einer defizitären Lehrerausbildung bezüglich des Nutzens von Neuen Medien an, zum anderen sind viele Schulen noch gar nicht auf den aktuellen Standard gebracht oder das Lehrerkollegium mit der neuen Form des Unterrichtens überfordert, weil ihnen teilweise die Fortbildung in dem Bereich fehlt oder Desinteresse vorhanden ist.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-682" title="cimg0766" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0766.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-683" title="cimg0770" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0770.jpg" alt="" /></p>
<p>Nach all diesen informativen Sessions wurden die Republicaner mit einem seichten Abendprogramm unterhalten. Am Donnerstagabend bekam man ein skurriles Theaterstück <strong>&#8220;Monochrome Show&#8221;</strong> und eine <strong>&#8220;Twitterlesung&#8221;</strong> geboten. Die Idee, die Twitterlesung thematisch zu gliedern, gefiel mir sehr gut. Allerdings wurden jeweils in den Kategorien immer Tweets von denselben Verfassern vorgetragen und witzige Pointen gab es auch nur vereinzelt.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-684" title="cimg0771" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0771.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-685" title="cimg0777" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0777.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-686" title="cimg0790" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2009/04/cimg0790.jpg" alt="" /></p>
<p>Nach dieser doch sehr ausführlichen Zusammenfassung wird mein Fazit dafür umso prägnanter. Ich habe neue und alte Kontakte geknüpft und habe die Hoffnung, dass sich in naher Zukunft im Bildungssystem einiges verändern wird. Zur Republica an sich bleibt nicht viel zu sagen. Ziel war es den &#8220;Shift&#8221; in der digitalen Gesellschaft zu diskutieren. Leider wurde nur das altbekannte wiedergekaut und nur an der Oberfläche gekratzt. Soweit ich es also mitbekommen habe, ist das &#8220;Shift happens&#8221; wohl noch in den Kinderschuhen. Schließlich wurde während der drei Tage nur in eigenem Saft gekocht, gelesen und diskutiert. <strong>Wie sagt man im Schulfachjargon so schön: Die Transferleistung für das Prädikat <em>sehr gut</em> fehlte.</strong> Ich fand es sehr schade, dass der Praxisbezug zu kurz kam &#8211; wie sieht denn z.B. solch ein gewandelter Unterricht nun aus? Welches Handwerkszeug sollten Lehrer/innen beherrschen? Aber vielleicht ist der Rahmen der Republica auch der falsche und für solche Themen dann doch das <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">Educamp</a> die Anlaufstelle Nr.1</p>
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		<title>Literatenmelu 2.0: Zweiter Geburtstag und Relaunch</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 12:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder ein aufregendes Bloggerjahr vergangen. Mit etwas Verspätung bekam meine Webseite kürzlich zum zweiten Geburtstag ein überarbeitetes Design. Im Juni 2006 legte ich den ersten Grundstein für meine aktive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die das Internet bezüglich des Lernens 2.0 zu bieten hat.
Am Anfang war ich mit den technischen Möglichkeiten, die ich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder ein aufregendes Bloggerjahr vergangen. Mit etwas Verspätung bekam meine Webseite kürzlich zum zweiten Geburtstag ein überarbeitetes Design. Im Juni 2006 legte ich den ersten <a href="http://www.literatenmelu.de/?s=hallo+welt">Grundstein</a> für meine aktive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die das Internet bezüglich des <a href="http://www.denquer.de/trends/educamp-2008-lernen-20.html" target="_blank">Lernens 2.0</a> zu bieten hat.<span id="more-349"></span></p>
<p>Am Anfang war ich mit den technischen Möglichkeiten, die ich mit meinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog" target="_blank">Weblog</a> umsetzen kann, noch sehr überfordert. Mit tatkräftiger Unterstützung von <a href="http://www.cbschmidt.de/" target="_blank">Chris</a> konnte ich meine Ideen und Wünsche in die Realität umsetzen. Während der vergangenen zwei Jahre habe ich <a href="http://www.literatenmelu.de/147/der-blogine-award-2007-die-entscheidung/">viele</a> <a href="http://www.literatenmelu.de/150/die-literatenmelu-wird-mobil/">aufregende</a> <a href="http://www.literatenmelu.de/233/die-miss-competition-and-the-happy-end/">Erfahrungen</a> mit und in der Web 2.0-Welt sammeln können. Zum Einen hat sich mein technisches Verständnis erheblich verbessert und zum Anderen habe ich <a href="http://www.literatenmelu.de/235/eine-woche-web-20-zum-anfassen/">zahlreiche</a> <a href="http://www.literatenmelu.de/306/hurra-hurra-die-schule-bloggt-fortsetzung-folgt-aber-wo/">Kontakte</a> in der Bildungsblogosphäre knüpfen sowie neue <a href="http://www.literatenmelu.de/307/mein-notebook-designed-by-smaboo/" target="_blank">Betätigungsfelder</a> kennenlernen können.</p>
<p>Zum ersten Geburtstag meines Weblogs gönnte ich mir mein erstes Notebook und zum zweiten Geburtstag erhielt mein Blog nun ein neues Gesicht. Unschwer zu erkennen, hat sich das Layout des Literatenmelu-Blogs etwas verändert. Die Seite wurde verbreitert, sodass die Texte nun einfacher zu lesen sind. Desweiteren habe ich das Blog etwas übersichtlicher gestaltet, denn in den letzten zwei Jahren entdeckte ich viele lesenswerte Webseiten, die ich nun unter <a href="http://www.literatenmelu.de/linktipps/">Linktipps</a> zusammengefasst habe.</p>
<p>Bei der Neugestaltung stand mir Chris erneut zur Seite, denn meine Kenntnisse bezüglich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmiersprache" target="_blank">Programmierung</a> sind noch immer rudimentär. Das werden sie wohl auch vorerst noch bleiben, da ich mich neben meiner <a href="http://www.blogpiloten.de/autoren/" target="_blank">journalistischen Tätigkeit</a> nun um mein erstes Staatsexamen bemühen muss. Doch nicht nur ein langer Prüfungszeitraum liegt vor mir, sondern auch meine erste aktive Teilnahme an einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">Barcamp</a>.</p>
<p>Im April besuchte ich die <a href="http://re-publica.de/08/" target="_blank">Re:publica08</a> und lernte <a href="http://www.media-ocean.de/" target="_blank">Steffen Büffel</a> kennen. Gemeinsam mit ihm, <a href="https://www.xing.com/profile/Johannes_Bruns2" target="_blank">Johannes Bruns</a>, <a href="http://www.elearning2null.de/about/marcel/" target="_blank">Marcel Kirchner</a> und <a href="http://www.elearning2null.de/about/thomas/" target="_blank">Thomas Bernhardt</a> organisiere ich das <a href="http://educamp2008.mixxt.de/" target="_blank">Educamp</a>. Zu diesem Event im <a href="http://www.esz.hu-berlin.de/" target="_blank">Erwin Schrödinger Zentrum</a> vom 10. Oktober bis 12. Oktober 2008 sind alle Lehrer, Pädagogen, Professoren, Dozenten und Interessierte herzlich eingeladen. Eine Woche später besuche ich das <a href="http://blog.barcampberlin3.org/" target="_blank">Barcamp Berlin3</a>. Hier richte ich meinen Fokus vor allem auf die neuen Berufsfelder. Schließlich sollte man als LehrerIn immer up to date sein.</p>
<p>Also wie man sehen kann, ist es möglich sich mit kleinen Schritten immer weiter zu entwickeln. Natürlich kann man das nicht allein bewerkstelligen, aber mit dem persönlichen Willen und der eigenen Motivation erreicht man seine Ziele. In naher Zukunft ist ein gemeinsames pädagogisches Projekt mit <a href="https://www.xing.com/profile/Andreas_Mauf" target="_blank">Andreas Mauf</a> und Chris geplant. Genauere Informationen zu unserer Idee wird es beim Educamp geben und natürlich zu gegebener Zeit auch hier im Weblog.</p>
<p>Ich hoffe natürlich weiterhin interessierte Leser zu haben und freue mich über jeden Kommentar. Nun bin ich auf das kommende Jahr gespannt.</p>
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		<title>Motiviert und erfolgreich &#8211; passt nicht ins System</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 19:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hat unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Bildungstour durch Deutschland angetreten. Ihr Ziel ist es, sich über unser Bildungssystem vor dem bevorstehenden Bildungsgipfel in Dresden Ende Oktober zu informieren.
Sie schaut sich noch bis zum 09. Oktober 2008 in zehn Bundesländern Bildungseinrichtungen an, darunter Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Ausbildungsbetriebe und Fortbildungszentren mit innovativen pädagogischen Ansätzen. Roland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hat unsere Bundeskanzlerin <a href="http://www.angela-merkel.de/" target="_blank">Angela Merkel</a> eine Bildungstour durch Deutschland angetreten. Ihr Ziel ist es, sich über unser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Bildungssystem" target="_blank">Bildungssystem</a> vor dem bevorstehenden <a href="http://http://www.epochtimes.de/articles/2008/06/12/297219.html" target="_blank">Bildungsgipfel</a> in Dresden Ende Oktober zu informieren.<span id="more-330"></span></p>
<p>Sie schaut sich noch bis zum 09. Oktober 2008 in zehn Bundesländern Bildungseinrichtungen an, darunter Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Ausbildungsbetriebe und Fortbildungszentren mit innovativen pädagogischen Ansätzen. Roland Koch meint, dass Merkels Bildungsreise &#8220;ein wichtiges Signal für Deutschland&#8221; sei. Schließlich ist das Thema &#8220;<strong>Bildung</strong>&#8221; für die Zukunft Deutschlands unabdinglich.</p>
<p>Allerdings scheinen diesbezüglich die Ansichten in den Bundesländern nicht identisch zu sein. Das Magazin &#8220;<a href="http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?ref=400039" target="_blank">Monitor</a>&#8221; berichtete am 14. August 2008 von einer <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=982&amp;sid=185" target="_blank">zwangsversetzten Lehrerin</a>. Sabine Czerny, Grundschullehrerin, gelang es ihre Schüler zum Lernen zu motivieren, sodass sie keine schlechten Noten mehr nach Hause brachten.</p>
<p>Ihre Devise:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn Kinder sich wohlfühlen, wenn sie keine Angst haben, wenn sozusagen alle Dinge zur Seite geschafft worden sind, die eigentlich den Lernerfolg verhindern können, und das sind die unterschiedlichsten Dinge, die sind bei jedem Kind anders, und insofern ist es einfach wichtig zuzuhören und offen zu sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieses positive Engagement soll ihr nun zum Verhängnis werden. In ihrer Klasse schaffen es zu viele Schüler auf das Gymnasium. Dies scheint problematisch zu sein, denn in Bayern müssen die <a href="http://www.christine-kamm.de/Zusammenfassung%20Bildungsarmut.pdf" target="_blank">Übertrittsqoten</a> stimmen. Da Frau Czerny ihre Art des Unterrichtens nicht ihrem Kollegium angepasst hat, muss sie nun mit den vom bayerischen Schulamt angeordneten Konsequenzen leben. Sie erhielt ein Schreiben, in dem steht:</p>
<blockquote><p>Für Kollegen seien Sabine Czernys Vorwürfe böswillige Unterstellungen. Und weiter:<strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat:</strong> &#8220;Da der Schulfriede nachweislich und nachhaltig gestört ist, werden Sie versetzt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Schon während des Beitrags regten sich meine Emotionen. Auch mein Ziel ist es, Möglichkeiten zu schaffen, bei denen die Schülerschaft wieder Freude am Lernen entdeckt. Ich frage mich, was ist daran verwerflich, wenn es jemand schafft Schüler zum Lernen zu motivieren, sodass sie in der Lage sind erfolgreich die Prüfungen abzuschließen?</p>
<p>Es kann doch nicht sein, dass das deutsche Bildungssystem sich zu einem Quotenbildungssystem entwickelt. In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte" target="_blank">Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte</a> der Vereinten Nationen steht, dass jeder Mensch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_Bildung" target="_blank">Recht auf Bildung</a> hat. Diese Bildung kann man doch nicht verwehren, in dem man in einem 3-Klassensystem unterrichtet.</p>
<p>Auch wenn wir ein dreigliedriges Schulsystem haben, kann es doch nicht sein, dass wir zu einem gewissen Prozentsatz dumme und intelligente Schüler kreieren. Jede Schülerin und jeder Schüler hat ein Recht darauf, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binnendifferenzierung" target="_blank">individuell</a> und nach seinem Bedürfnis gefördert zu werden. Dies hat zur Folge, dass eben alle die Chance haben, Lernerfolge zu erzielen und so auch Freude beim Lernen haben. Was ist denn daran so schlimm, wenn sich ein Schüler in seinem Niveau um eine Schulstufe verbessert? Warum ist es ein Problem, wenn plötzlich die Quote nicht mehr stimmt?</p>
<p>Also hier muss ich sagen, herrscht doch ein echter Fall von Schizophrenie vor. Unsere Bundeskanzlerin reist durch die Länder, um sich über das Bildungssytem zu informieren sowie innovative Lehr- und Lernmethoden kennenzulernen. Schließlich soll es weiterhin Generationen geben, die Deutschland auch in <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Wissensgesellschaft-Wo-Deutschland-Zukunft/599723.html" target="_blank">Zukunft</a> auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig halten.</p>
<p>Aber andererseits werden die Pädagogen, Lehrer und Dozenten in ihrem Engagement mittels solcher Methoden gebremst. Wie kann man denn Frau Czerny wegen ihrer positiven Unterrichtsmethoden bestrafen? Warum wird denn nicht mal ein Schlussstrich bei Lehrern gezogen, die nicht in der Lage sind Wissen zu vermitteln? Werden diese Lehrer noch belohnt, weil sie die Quote einhalten?</p>
<p>Also wenn es nach mir geht, dann plädiere ich für mehr LehrerInnen, die ähnlich wie Frau Czerny arbeiten. Ich hoffe, dass diese Lehrerin sich nicht entmutigen lässt und an ihrer Devise festhält. Denn nur motivierte und wissbegierige SchülerInnen werden die Schule als tolerante und demokratische Menschen verlassen.</p>
<p>Nachtrag vom 27.08.2008</p>
<p>Diese hitzige Debatte um die strafversetzte Lehrerin ist in aller Munde. Wer sich noch mehr dazu anlesen möchte, kann dies hier tun:</p>
<ul>
<li><a href="http://gmids.wordpress.com/2008/08/13/abgestrafte-lehrerin-zu-gut-fur-dieses-schulsystem/" target="_blank">Abgestrafte Lehrerin &#8211; zu gut für dieses Schulsystem </a></li>
<li><a href="http://nichtmassgefertigt.wordpress.com/2008/08/02/engagierte-lehrer-unerwunscht/" target="_blank">Engagierte Lehrer unerwünscht</a></li>
<li><a href="http://nichtmassgefertigt.wordpress.com/2008/08/06/engagierte-lehrerin-versetzt-weil-sie-den-schulfrieden-stort/ " target="_blank">Engagierte Lehrerin versetzt, weil sie den Schulfrieden stört</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/879/303858/text/ " target="_blank">Nicht zu viele Einser, bitte</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/bitte-nicht-fuer-schueler-engagieren/ " target="_blank">Bitte nicht für Schüler engagieren</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/nachhaltig-den-schulfrieden-gestoert/ " target="_blank">Nachhaltig den Schulfrieden gestört</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/rueckhalt-fuer-notenkritische-lehrerin/ " target="_blank">Rückhalt für notenkritische Lehrerin</a></li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1546311_Angst-vor-guten-Noten.html " target="_blank">Angst vor guten Noten</a></li>
<li><a href="http://schul-kritik.de/2008/08/20/schuler-lernten-erstmals-selbststandig-und-mit-spas/ " target="_blank">Schüler lernten erstmals selbstständig und mit Spaß</a></li>
<li><a href="http://www.speybridge.de/?p=265 " target="_blank">Wenn Lehrer zu gut sind &#8211; der Gipfel der Absurdität</a></li>
<li><a href="http://www.frblog.de/noten/ " target="_blank">Legitimierung von Ungleichheit</a></li>
</ul>
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		<title>Skandal&#246;s: Berliner Sch&#252;ler baden Fehler der Senatsbildungsverwaltung aus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 18:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bildungspolitik fordert zentrale Abschlussprüfungen, sei es das Zentralabitur oder nun auch die Prüfungen des mittleren Schulabschlusses. Wie das Lehrerkollegium die Schülerschaft in den Bundesländern auf die einheitlichen Prüfungen vorbereitet, ist in unserem förderalistischen Staat sehr different.
Nun haben sich seit 2005 in Berlin die zentralen Prüfungen des mittleren Schulabschlusses &#8211; kurz MSA &#8211; durchgesetzt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bildungspolitik fordert zentrale Abschlussprüfungen, sei es das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralabitur" target="_blank">Zentralabitur</a> oder nun auch die Prüfungen des mittleren Schulabschlusses. Wie das Lehrerkollegium die Schülerschaft in den Bundesländern auf die einheitlichen Prüfungen vorbereitet, ist in unserem förderalistischen Staat sehr different.<span id="more-315"></span></p>
<p>Nun haben sich seit 2005 in Berlin die zentralen Prüfungen des mittleren Schulabschlusses &#8211; kurz MSA &#8211; durchgesetzt. Die Aufgaben der vergangenen Jahre kann sich jeder frei  auf der <a href="http://www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/schulabschluesse/" target="_blank">Seite</a> der  Senatsverwaltung downloaden.</p>
<p>Laut <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article566191/Nicht_wir_haben_Schuld_sondern_die_Lehrer.html" target="_blank">Zeitungsberichten</a> <a href="http://http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2131992400.php" target="_blank">heißt</a> es nun, dass an knapp 15 Berliner Schulen  die Prüflinge  die Aufgaben der schriftlichen Matheprüfung kannten. Es fragt sich nur, wie konnte dieser <a href="http://bildungsklick.de/pm/60944/landeselternausschuss-gegen-eine-wiederholung-der-msa-pruefung/" target="_blank">Fehler</a> der Senatsbildungsverwaltung unterlaufen? Wer ist dafür verantwortlich?</p>
<p>Derzeit gibt es wohl noch niemanden, der sich dazu bekennt.  Die Bildungsverwaltung hat jedoch schnell eine Anzeige gegen unbekannt gestellt. Der Fauxpas bereitet aber nun nicht mehr nur Bauchschmerzen bei den Verantwortlichen, sondern auch bei rund 28.000 Schülern.</p>
<p>Diese sollen nun am 23.06.2008 noch einmal antreten und die Prüfung wiederholen. Das ist ja mal wieder typisch. Die <strong>Großen</strong> begehen Dummheiten und die <strong>Kleinen</strong> müssen darunter leiden. <strong>Ich finde diese Entscheidung sehr unpädagogisch.</strong> Vor allem werden <strong>alle</strong> Schüler bestraft, obwohl nur ein geringer Teil angeblich Kenntnis von den Aufgaben hatte.</p>
<p>Ich drücke  die Daumen, dass der <a href="http://www.landeselternausschuss.de/" target="_blank">Landeselternausschuss</a> diese, von mir empfundene, ungerechte Maßnahme juristisch abwenden kann. Eltern, macht euch stark für eure Schützlinge!</p>
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		<title>Mein Notebook designed by smaboo</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 18:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Februar habe ich über die Marketing-Idee von smaboo berichtet. Weil mich das Konzept überzeugt hat, habe ich mich auch gleich bei smaboo als Promoterin angemeldet. Und nun?
Es ist soweit. Ich habe die Chance bekommen, bei meiner ersten Kampagne mitzumachen. Seit Ende Mai hat mein Notebook keine langweilige, graue Bildschirmrückseite mehr. Nun klebt eine Folie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende <a href="http://www.literatenmelu.de/264/smaboo-marketing-mittendrin/" target="_blank">Februar</a> habe ich über die Marketing-Idee von <a href="http://www.smaboo.de/invitation" target="_blank">smaboo</a> berichtet. Weil mich das Konzept überzeugt hat, habe ich mich auch gleich bei smaboo als Promoterin angemeldet. Und nun?<span id="more-307"></span></p>
<p>Es ist soweit. Ich habe die Chance bekommen, bei meiner ersten Kampagne mitzumachen. Seit Ende Mai hat mein Notebook keine langweilige, graue Bildschirmrückseite mehr. Nun klebt eine Folie von <a href="http://www.studi.biz/" target="_blank">studibiz</a> drauf.</p>
<p><a href="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_die-erste.jpg" title="smaboo_die-erste.jpg"><img src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_die-erste.jpg" alt="smaboo_die-erste.jpg" /></a></p>
<p>Kurz gesagt: <strong>Das Literatenmelu-Notebook ist nun gepimpt</strong>. In den nächsten acht Wochen werde ich mich an verschiedenen Orten in Berlin aufhalten und dies mit einer <a href="http://www.cbschmidt.de/" target="_blank">geborgten</a> <a href="http://literatenmelu.marktplatz-netzwerk.de/technik-abteilung--c75TI-1.html?s=ex+z75&amp;skl=75TI" target="_blank">Digitalkamera</a> in regelmäßigen Abständen dokumentieren.</p>
<p><a href="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_die-zweite.jpg" title="smaboo_die-zweite.jpg"><img src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_die-zweite.jpg" alt="smaboo_die-zweite.jpg" /></a></p>
<p>Ich sag euch, es ist richtig aufregend. Schließlich fällt so ein beklebtes Notebook auf. Nochmals vielen Dank an <a href="http://www.blog.smaboo.de/2008/05/28/erste-bilder-unserer-studibiz-kampagne-und-ein-paar-spannende-neue-angebote/" target="_blank">smaboo</a> und studibiz, dass ich an der Kampagne teilnehmen kann. Ich freue mich allerdings auch schon auf kommende Aktionen.</p>
<p>Weitere Impressionen zeige ich euch hier:</p>
<p><a href="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_notebook_vorher.jpg" title="smaboo_notebook_vorher.jpg"><img src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_notebook_vorher.jpg" alt="smaboo_notebook_vorher.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_notebook_nachher.jpg" title="smaboo_notebook_nachher.jpg"><img src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2008/06/smaboo_notebook_nachher.jpg" alt="smaboo_notebook_nachher.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Be Berlin &#8211; Sei Berlin !</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 07:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit knapp zwei Monaten läuft die vom Berliner Senat initiierte Berlinkampagne &#8220;Be Berlin &#8211; Sei Berlin&#8221;. Wer kennt sie nicht die Sprüche wie &#8220;Sei quer, sei Denker, sei Berlin&#8221;? Was soll die Kampagne bei den Berlinern bewirken?
Also mir bringt die Kampagne meine Lieblingsstadt, Berlin, nicht wirklich näher. Es ist schade, dass in m.E. nach eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit knapp zwei Monaten läuft die vom Berliner Senat initiierte <a href="http://www.sei.berlin.de/" target="_blank">Berlinkampagne</a> &#8220;Be Berlin &#8211; Sei Berlin&#8221;. Wer kennt sie nicht die Sprüche wie &#8220;Sei quer, sei Denker, sei Berlin&#8221;? Was soll die Kampagne bei den Berlinern bewirken?<span id="more-268"></span></p>
<p>Also mir bringt die Kampagne meine Lieblingsstadt, Berlin, nicht wirklich näher. Es ist schade, dass in m.E. nach eine sinnlose Initiative Geld hineinfließt. Die finanziellen Mittel sind sicher bei anderen Projekten vernünftigerweise besser angelegt.</p>
<p>Die Berliner können ihre <a href="http://www.sei.berlin.de/#/lichtenberg/gelebte-integration/" target="_blank">persönliche</a>, möglichst <a href="http://www.sei.berlin.de/#/mitte/die-entstehung-der-weltzeituhr/" target="_blank">authentische</a>, originelle oder innovative Geschichte einsenden und so zu einem Botschafter für Berlin werden.</p>
<p>Die Grundidee ist auch nicht schlecht, nur hätten sich die Marketingköpfe doch andere Kooperationen überlegen können. Wie wäre es mit einer Zusammenarbeit mit Jugendfreizeitheimen, Schulen oder Ausbildungszentren? Die Lernenden könnten zum Beispiel ihre eigene oder die Geschichte von Bekannten erzählen.</p>
<p>Hier hätte man vielleicht auch mehr das Gemeinschaftsgefühl bei den jungen Menschen stärken können. Sicherlich hätten auch einige finanzielle Mittel in die Bildungseinrichtungen fließen können.</p>
<p>Ich bin gespannt wie die Kampagne zu Ende geht und welche Resultate sich für die Berliner ergeben.</p>
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		<title>Bibliotheken im Web2.0 &#8211; kann das gut gehen?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 06:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat mich Steffen auf die Unkonferenz Bibcamp2.0 aufmerksam gemacht. Da ich aus meiner Studienperspektive viel mit Büchern sowie mit Bibliotheksnutzung zu tun habe, dachte ich, dass ich mir diese Konferenz einfach mal ansehe.
Ich konnte mir recht wenig unter Bibliothek2.0 vorstellen. Mir war unverständlich was Bibliotheken mit dem eigentlichen Sinn von Web2.0 verbindet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen hat mich <a href="http://www.media-ocean.de/" target="_blank">Steffen</a> auf die Unkonferenz <a href="http://bibcamp.pbwiki.com/" target="_blank">Bibcamp2.0</a> aufmerksam gemacht. Da ich aus meiner Studienperspektive viel mit Büchern sowie mit Bibliotheksnutzung zu tun habe, dachte ich, dass ich mir diese Konferenz einfach mal ansehe.<span id="more-302"></span></p>
<p>Ich konnte mir recht wenig unter <a href="http://www.bibliothek2null.de/" target="_blank">Bibliothek2.0</a> vorstellen. Mir war unverständlich was Bibliotheken mit dem eigentlichen Sinn von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0" target="_blank">Web2.0</a> verbindet. Doch nach diesen zwei aufschlussreichen Tagen habe ich den Ansatz von Bibliothek2.0 erfasst.</p>
<p>Extra für dieses erste Zusammentreffen auf dem Bibcamp wurde einTrailer komponiert.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/soixXJmpUM4&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/soixXJmpUM4&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Und wisst ihr nun wie man das Mitmachnetz und die Bibliotheken miteinander verknüpfen kann? &#8211; Nein? Ok, dann lasse ich euch mal an den Gedanken und Ideen der Zukunftsbibliothek teilhaben. Zunächst wurde am Freitag ein Grundgerüst für Diskussionsthemen erarbeitet. Im Fokus der Teilnehmer stand</p>
<ul>
<li>die Begriffsdefinition von &#8220;Bibliothek2.0&#8243;</li>
<li>die Nachhaltigkeit der Bibliotheksbewegung</li>
<li>Wie können Bibliotheken und Blogger zusammen arbeiten bzw. sich gegenseitig unterstützen?</li>
<li>Stellt e-learning eine Gefahr für die Bibliotheken dar?</li>
</ul>
<p>Während der Themenfindung wurde <a href="http://www.flickr.com/search/?q=bibcamp&amp;m=text" target="_blank">heftig</a> debattiert, was mit den Daten, über die die Bibliotheken verfügen, geschehen soll? Wie sollen die zukünftigen Bibliotheken in Zukunft finanziert werden? Kann die neue Bibliotheksbewegung ihre  gesellschaftspolitische Rolle dadurch weiter ausbauen? Welchen Mehrwert bietet das Konzept von Bibliothek2.0 für den Nutzer?</p>
<p>Konkrete Ideen für eine Umsetzung der Zukunftsbibliothek im <a href="http://picasaweb.google.de/hanschristoph.hobohm/Bibcamp08" target="_blank">Internet</a> wurden dann am Samstag in einer Session zum Thema Bibliothekspolitik2.0 angesprochen. Ausgehend von dem Dreieck &#8220;Idee &#8211; Technik &#8211; sozialer Aspekt&#8221; legten die Interessierten die ersten Grundsteine fest, an denen gearbeitet werden soll. Ein Moderator sammelte viele <a href="http://bibcamp.pbwiki.com/Kritik+2-0" target="_blank">Fragen</a>. Kurz zusammengefasst stand im Blickpunkt die Definition der Bibliothek2.0, die Kommunikation nach außen und innen des Konzepts sowie die einfache und transparente Gestaltung der Webseiten für den Nutzer. Erste Beispiele für eine solche Bibliothek2.0 stellen der <a href="http://www.lfs.bsb-muenchen.de/meldungen/detail.jsp?intID=40000061" target="_blank">Bibtipp</a> und das <a href="http://beluga.sub.uni-hamburg.de/blog/2007/09/21/bibliothek-20-ein-schlachtruf/" target="_blank">Beluga-Projekt</a> dar.</p>
<p>In den darauf folgenden beiden Sessions <a href="http://http://log.netbib.de/archives/author/lh/" target="_blank">präsentierten</a> <a href="http://danilola.wordpress.com/" target="_blank">einige</a>  <a href="http://http://marius300482.wordpress.com/" target="_blank">Teilnehmer</a> weitere schon in die Praxis umgesetzte Ideen von Bibliothek2.0. Danilola und Marius kommentierten das Projekt der <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/" target="_blank">Genderbibliothek</a>, die in die <a href="http://www.hu-berlin.de/" target="_blank">HU-Berlin</a> integriert ist. Das besondere der Genderbibliothek liegt in der Kooperation mit dem Programm <a href="http://http://www.librarything.de/" target="_blank">LibraryThing</a>. <a href="http://wikify.org/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://wikify.org/" target="_blank">Lambert Heller</a>, Sozialwissenschaftler, setze sich in seinem Vortrag vor allem für die Wissensblogs oder auch Fachblogs ein. Mittels eines solchen Blogs ist es möglich schnell und einfach Informationen zu publizieren und ein schnelleres Feedback von der Fachwelt zu erhalten.</p>
<p>Sofern sich also die Bibliothek2.0 durchsetzt, hat der Nutzer rasant einen Zugang zu den neuesten wissenschatlichen Forschungsergebnissen. Darüberhinaus ist es wohl schon möglich über einen Wordpress-Plugin eine Verbindung zu Buchtiteln bei <a href="http://www.amazon.de/gp/homepage.html" target="_blank">amazon </a>herzustellen. Wenn man dieses System noch ausbaut, wäre es möglich auch auf die Bibliotheken zu verlinken. Das heißt, ich als Nutzer bekomme aktuelle Informationen zum Buchbestand sowie welche Bibliothek verfügt über diese oder jene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monografie" target="_blank">Monographie</a>.</p>
<p><strong>Mein Fazit:</strong></p>
<p>Ich bin zwar nicht in die Bibliotheksarbeit involviert, aber was ich am Wochenende gehört habe, klingt sehr vielversprechend. Ich hoffe, dass sich die &#8220;jungen Wilden&#8221; mit der Bibliothek2.0 durchsetzen, denn so wie es scheint, bietet sie für den Nutzer einen großen Mehrwert.</p>
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