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	<title>Literatenmelu &#187; Buchtipps</title>
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	<description>Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0</description>
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		<title>Hanni und Nanni im Wandel</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 09:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, ich erinnere mich noch an meine ersten Bücher, die mich begeistert haben. Ich wollte Geschichten lesen, bei denen Mädchen ähnliche Sorgen und Abenteuer bestehen, die auch ich meistern musste. 
Meine Lieblingsbücher waren Fünf Freunde, TKKG und was durfte bei mir  im Bücherschrank nicht fehlen? Natürlich, die &#8220;Hanni und Nanni&#8221;-Bücher. Die beiden Teenager-Mädchen erlebten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich erinnere mich noch an meine ersten Bücher, die mich begeistert haben. Ich wollte Geschichten lesen, bei denen Mädchen ähnliche Sorgen und Abenteuer bestehen, die auch ich meistern musste. <span id="more-274"></span></p>
<p>Meine Lieblingsbücher waren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf_Freunde" target="_blank">Fünf Freunde</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TKKG" target="_blank">TKKG</a> und was durfte bei mir  im Bücherschrank nicht fehlen? Natürlich, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanni_und_Nanni" target="_blank">&#8220;Hanni und Nanni&#8221;</a>-Bücher. Die beiden Teenager-Mädchen erlebten ihre Abenteuer im Internat. Es war meist sehr kurzweilig diese Bücher zu lesen.</p>
<p>Doch die Zeiten ändern sich und auch die Interessen der jungen Mädchen von heute. Nun werden unter der Reihe &#8220;<a href="http://www.frechemaedchenfrechebuecher.de/index.htm" target="_blank">Freche Mädchen Freche Bücher</a>&#8221; die Themen und Sorgen der Teenager von heute verarbeitet. Einige junge Mädchen aus meinem Bekanntenkreis verschlingen die Bücher sehr gern.</p>
<p>Auch ich habe einmal hineingelesen. Die Texte sind leicht verständlich verfasst und orientieren sich sehr an der Realität. Von mir erhalten die Bücher das Prädikat gut. Schließlich tragen die Geschichten dazu bei, dass wieder mehr gelesen wird. Was ich mir aber wünschen würde, wenn der Verlag auch eine Reihe für die Jungs herausbringt. Auch sie sollen sich mit der Sprache und vor allem dem Lesen beschäftigen.</p>
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		<title>Sind wir nicht alle ein bisschen Generation doof?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 14:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Bildung ist in Deutschland ein Dauerbrenner. Ständig wird darüber debattiert, dass die jungen Leute von heute über ein geringes Wissen verfügen. Nun wurde sogar dieser Aspekt von den Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner in ihrem Werk &#8220;Generation Doof&#8221; aufgenommen.
Im Interview mit der Verlagsgruppe Lübbe erklären die Autoren wer zur &#8220;Generation doof&#8221; zählt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Bildung ist in Deutschland ein Dauerbrenner. Ständig wird darüber debattiert, dass die jungen Leute von heute über ein geringes Wissen verfügen. Nun wurde sogar dieser Aspekt von den Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner in ihrem Werk &#8220;<a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Generation-Doof-Stefan-Bonner/dp/3404605969">Generation Doof</a>&#8221; aufgenommen.<span id="more-263"></span></p>
<p>Im Interview mit der <a target="_blank" href="http://www.luebbe.de/C1256E310032B237/0/67CCF19641356B96C12573D7003C3942?OpenDocument">Verlagsgruppe Lübbe</a> erklären die Autoren wer zur &#8220;Generation doof&#8221; zählt. Stefan Bonner meint, dass es diejenigen zwischen fünfzehn und Ende dreißig seien. Kurzum zur Generation doof gehören alle Personen, die durch ihr abweichendes Verhalten in Schule, Büro, Medien, Videoplattformen und in <a target="_blank" href="http://www.literatenmelu.de/65/online-communities-wieviel-exibitionismus-braucht-die-welt/">Social-Communities</a> auffallen. Der Bildungsgrad ist Nebensache.</p>
<p>Die Autoren selbst, Anfang dreißig, zählen sich auch zur Generation doof. Dummheit sei nicht schlimm, so Anne Weiss im <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,536379,00.html">Spiegelinterview</a>. Außerdem meint sie, dass man mit einer Portion Talent auch seine Dummheit kaschieren kann. Zumal man auch nicht immer alles wissen muss. Schon meine Lehrer ließen immer den Spruch los: &#8220;Man muss nicht alles wissen, sondern man muss nur wissen, wo die Informationen zu finden sind!&#8221;</p>
<p>Die Antwort eines Schülers der Generation doof könnte wie folgt heißen: &#8220;Herr XY, ich kann Ihnen die Frage nicht beantworten, aber schauen Sie doch mal bei <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite">Wikipedia</a> nach oder in unserem Lehrbuch!&#8221;</p>
<p>Also wie man sieht, auch mit Halbwissen oder schlagkräftigen Argumenten ist es möglich, sich aus einer heiklen Situation herauszumanövrieren. Ich habe das Buch bisher <a target="_blank" href="http://www.bildblog.de/2792/bildde-bekennt-sich-zur-generation-doof">auch noch nicht</a> gelesen, denke aber, dass es sicher sehr kurzweilig sein kann. Schließlich findet man sich in dem einen oder anderen Klischee wieder, über das man schmunzeln kann. Warum auch nicht?</p>
<p>Mein persönliches Interesse an dem Buch &#8220;Generation doof&#8221; wurde nach der Frage<strong> &#8220;Was ist denn Ihrer Meinung nach eine Lösung für das Bildungsdebakel und die lustlose, spaßbesessene Generation Doof?&#8221;</strong> geweckt. Hierauf antworteten die Autoren nur, dass man dazu das Buch lesen muss.</p>
<p>Auch ich habe meine eigene These zu dieser Frage. Im Grunde muss nicht nur das Schulsystem reformiert werden, sondern zunächst einmal die Ausbildung der Lehrer. Am besten wäre es sicher, wenn diese Prozesse parallel verlaufen würden, aber in unserem förderalistischen Staat steht die Bürokratie und eine gewisse Trägheit der &#8220;Generation doof&#8221; im Wege. Letztenendes müssen sich die kreativen Köpfe vereinigen, die motiviert den Fortschritt und die Veränderung vorantreiben. Sonst bleiben wir alle ein bisschen Generation doof!</p>
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		<title>Harm Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter 1525-1648. Stuttgart 1989</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jun 2006 20:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Harm Klueting, Professor für Neuere Geschichte der Universität Köln, verfasste dieses informative Überblickswerk. Nebst seinem Studienfach Geschichte studierte er außerdem noch Slavistik, Germanistik und evangelische Theologie. Anfang der 80er Jahre publizierte er unter anderem Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen 1802-1834 und Die Lehre von der Macht der Staaten. Das außenpolitische Machtproblem in der politischen Wissenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Harm Klueting, Professor für Neuere Geschichte der Universität Köln, verfasste dieses informative Überblickswerk. Nebst seinem Studienfach Geschichte studierte er außerdem noch Slavistik, Germanistik und evangelische Theologie. Anfang der 80er Jahre publizierte er unter anderem <em>Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen 1802-1834</em> und <em>Die Lehre von der Macht der Staaten. Das außenpolitische Machtproblem in der politischen Wissenschaft und in der praktischen Politik im 18. Jahrhundert.</em> <span id="more-20"></span></p>
<p>Am Ende der 1980er Jahre wurde das von mir zu rezensierende Werk „Das Konfessionelle Zeitalter 1525-1648“ veröffentlicht. Das vorliegende Buch ist weit davon entfernt, eine historische Erklärung des voraufklärerischen Weltbildes und eine Darstellung des fundamentalen Wandlungsprozess von der Welt zur Welt der Vernunft und der Aufklärung sein zu wollen. Stattdessen richtet Harm Klueting seinen Fokus auf eine vorlesungsoriemtierte, notgedrungen oft skizzenhafte Überblicksdarstellung der Geschichte des Konfessionellen Zeitalters mit dem Schwerpunkt im geographischen Raum des Alten Reichs, aber mit dem Blick auf das Ganze der europäischen Geschichte, in der vor allem die Grundlinien der Politikgeschichte und der Kirchen- und Religionsgeschichte behandelt werden, ohne dass die wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Zusammenhänge unberücksichtigt bleiben.<br />
Das Buch stützt sich auf Vorlesungen, Hauptseminare und Übungen, die der Verfasser an den Universitäten Köln und Osnabrück gehalten hat. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es sich ausschließlich an einen studentischen Leserkreis richtet, der sich mit dem Studienfach Geschichte sowie mit der evangelischen oder katholischen Theologie beschäftigt. Andererseits ist dieses Werk auch für kirchengeschichtlich interessierte Rezipienten geeignet, die sich für die Geschichte Deutschlands und Europas im 16. und 17. Jahrhundert begeistern können.<br />
Das Werk weist eine logische Struktur auf. Es ist in 14 Kapitel untergliedert. Daran anschließend enthält es einen sehr ausführlichen Anhang, der sehr aufschlussreich für den Leser ist.<br />
Der Autor beginnt in seinem einleitendem Abschnitt das Konfessionelle Zeitalter als Epoche darzustellen. Zunächst definiert Harm Klueting die Konfessionalisierung als </p>
<blockquote><p>eine geistige und organisatorische Verfestigung der seit der Glaubensspaltung auseinanderstrebenden verschiedenen christlichen Bekenntnisse zu einem halbwegs stabilen Kirchentum nach Dogma, Verfassung und religiös-sittlicher Lebensform. </p></blockquote>
<p>Im Anschluss an seine Definition, die sich auf den Historiker Max Weber stützt, geht er auf weitere historische Meinungen ein, die seiner Argumentation dienlich sind. Das einleitende Kapitel beschließt er mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Es geht also um die Geschichte des Konfessionellen Zeitalters vorwiegend im geographischen Raum des Alten Reiches, aber mit dem Blick auf das Ganze der europäischen Geschichte.</p></blockquote>
<p>Das zweite Kapitel beschreibt die Grundlagen und Voraussetzungen des Zeitalters. Hierbei geht der Verfasser auf demographische, soziale, wirtschaftliche, politische, kulturelle und religiös-kirchliche Voraussetzungen ein. Die nächsten fünf Kapitel beschäftigen sich mit dem Staatensystem des Alten Reichs. Klueting betrachtet dabei das Verhältnis der Fürsten im Reich und die Formierung des Luthertums als Konfession. In diesem Zusammenhang stellt er auch die Ereignisse, wie zum Beispiel den Augsburger Religionsfrieden, in Beziehung zu der Entwicklung des Konfessionellen Zeitalters.<br />
Klueting widmet sich den anschließenden Kapiteln den einzelnen europäischen Staaten England, Frankreich, Niederlande und Spanien. Dem Leser ergeben sich nun weitere Verständnismöglichkeiten. Der Autor beschreibt in den genannten Staaten die Entwicklung der jeweiligen Konfessionen und stellt wichtige Ereignisse in den Vordergrund. Daran anknüpfend schließt er den Bogen wieder mit Deutschland. Er fasst die Situation nach dem Augsburger Religionsfrieden zusammen und betrachtet im 13. Kapitel das „Staatensystem und die europäische Politik 1559-1648/59.“ Hier bekommt der Leser einen Überblick über die europäischen Zusammenhänge im Konfessionellen Zeitalter. Unter anderem thematisiert der Autor die Beziehungen von Spanien-Frankreich-England und Ungarn, das Mittelmeer und die Osmanen. Das 13. Kapitel beschließt der Autor mit dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden.<br />
Einen deskriptiven Ausgang des Konfessionellen Zeitalters bietet das 14. Kapitel, welches mit den Grundzügen der Aufklärung endet. Thesenartig begründet Klueting die Epoche des Konfessionellen Zeitalters</p>
<blockquote><p>als enge Verflechtung und die Dialektik von Säkularisierung und Konfessionalisierung. Konfessionalisierung war immer zugleich Säkularisierung und beschleunigte durch die Politisierung der konfessionellen Gegensätze den Prozess der Verweltlichung. Säkularisierung stand im Dienst der Konfessionen, indem sie durch die konfessionell neutrale weltliche Friedensordnung des Westfälischen Friedens das Nebeneinander der Konfessionen politisch ermöglichte und rechtlich sicherte.</p></blockquote>
<p>Wie schon eingangs erwähnt, hat sich Harm Klueting mit den konfessionellen Fragen auseinandergesetzt, die für die innenpolitischen Auseinandersetzungen in den großen Monarchien im Westen Europas sowie für das Alte Reich prägend waren. Ihm ist es gelungen, wenn auch in komprimierter Art und Weise, die Epochendarstellung der Geschichte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf der deutschen Geschichte darzulegen. Dem Rezipienten wird das Lesen und Nachvollziehen der Ära erleichtert, indem wichtige Ereignisse und Begrifflichkeiten fett gedruckt hervorgehoben werden. Positiv zu bemerken ist, dass der Autor das Werk sprachlich logisch und für jeden verständlich und nachvollziehbar verfasst hat. Dieses Buch mit dem Hauptaugenmerk auf Politikgeschichte sowie Kirchen- und Religionsgeschichte und der Verflechtung beider Bereiche ist jedem zu empfehlen, der sich zu diesem Thema einen Überblick verschaffen möchte. </p>
<p><strong>Bezugsquellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825215563/302-2197189-0893627" target="_blank">Amazon.de</a></p>
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