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	<title>Literatenmelu &#187; Rezensionen</title>
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	<description>Die Bildungsbloggerin über Literatur, Geschichte, Pädagogik und Schule 2.0</description>
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		<title>Mit Bettermarks besser in Mathematik</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 19:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich einmal bei den Schülern umhört, welches Schulfach die meisten Bauchschmerzen bereitet, dann bekommt man meistens nur eine Antwort: Mathematik. Manchmal ist es einfach schwer hinter die Geheimnisse von Algebra, Trigonometrie und Geometrie zu steigen. Doch nun gibt es eine Lösung. Am Freitag Nachmittag hatte ich das Vergnügen mich mit Christophe Spéroni über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich einmal bei den Schülern umhört, welches Schulfach die meisten Bauchschmerzen bereitet, dann bekommt man meistens nur eine Antwort: <strong>Mathematik</strong>. Manchmal ist es einfach schwer hinter die Geheimnisse von Algebra, Trigonometrie und Geometrie zu steigen. Doch nun gibt es eine Lösung.<span id="more-967"></span></p>
<p>Am Freitag Nachmittag hatte ich das Vergnügen mich mit Christophe Spéroni über die Lernplattform <a href="http://de.bettermarks.com/" target="_blank">Bettermarks</a> zu unterhalten. Mit seinen Mitgründern <a href="http://de.bettermarks.com/team/arndt-kwiatkowski.html" target="_blank">Arndt Kwiatkowski</a> und <a href="http://de.bettermarks.com/team/marianne-voigt.html" target="_blank">Marianne Voigt</a> und dem 40-köpfigen Team hat <a href="http://christophe.spéroni.de/" target="_blank">Christophe</a>, verantwortlich für das Produktmanagement, eine innovative Mathe-Lernplattform auf die Beine gestellt.</p>
<p>Bettermarks lässt sich vielseitig einsetzen. Zum Einen können sich Eltern und ihre Kinder anmelden und zum Anderen ist es möglich, die Plattform sehr einfach in den Unterricht zu integrieren.  Schulen können bettermarks generell kostenlos nutzen und bis Juli 2010 ist das Lernsystem für den Privatgebrauch kostenlos.</p>
<p>Als Mathelehrer kann man individuell für jede Klasse themenspezifisch Kurse anlegen. Die Aufgaben können dann im Unterricht oder als Hausaufgabe von den Schülern gelöst werden. Im Anschluss sieht der Lehrer recht schnell wo die individuellen Schwächen der Schüler sind und kann so gezielt weitere Aufgaben stellen. Hier ein kurzer Einblick:</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-972" title="uebung_auswerten" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/literatenmelude/uebung_auswerten-600x569.jpg" alt="uebung_auswerten" width="600" height="569" /></p>
<p>Die Namen sind alle frei erfunden.</p>
<p>Aktuell bietet Bettermarks den Stoff der Klassen 4-6 an. Speziell liegt der Fokus beim Bruchrechnen, welches vielen Schülern große Probleme bereitet. Wie eine Lösungsstrategie bei der Lernplattform aussieht, könnt ihr hier sehen:</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-973" title="aufgabe" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/literatenmelude/aufgabe-600x448.jpg" alt="aufgabe" width="600" height="448" /></p>
<p>An diesem Beispiel wird deutlich, dass die Schüler selbstständig an den Aufgaben knobeln können, denn wenn sie einmal nicht weiter wissen, dann gibt Betty (links unten im Bild) hilfreiche Tipps oder erklärt den Rechenweg. Doch nicht nur für die Kinder ist dies hilfreich. Auch Eltern, die schon lange aus der Schule raus sind und ihren Kindern bei den Aufgaben helfen wollen, können mit diesem Hilfsangebot recht schnell in den Stoff hineinfinden. Zusätzlich können die Eltern sehen, wo die Defizite ihres Kindes sind. Beeindruckend fand ich, dass die Plattform das Leistungsprofil des Lernenden erkennt und entsprechende Aufgaben bereitstellt.</p>
<p>Was Eltern und Lehrer noch alles mit <a href="http://de.bettermarks.com/spickzettel.html" target="_blank">Bettermarks</a> erleben können, seht ihr im Interview mit Christophe.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6798751&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6798751&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/6798751">Interview mit Christophe Spéroni zu bettermarks</a> from <a href="http://vimeo.com/literatenmelu">Melanie Unbekannt</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ab November 2009 ist bettermarks für jeden frei zugänglich. Wer also ein Kind im Grundschulalter hat, welches im Fach Mathematik Defizite aufweist, sollte sich diese Plattform einmal ansehen. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres soll der Mathestoff der Klassen 4-6 vollständig zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ich bedanke mich recht herzlich bei Christophe, der mir alle Fragen sehr aufgeschlossen beantwortet hat und wünsche dem Unternehmen viel Erfolg. Ich bin gespannt, ob nicht bald Mathematik das Lieblingsfach der Schüler sein wird.</p>
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		<title>Hanni und Nanni im Wandel</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/274/hanni-und-nanni-im-wandel/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 09:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, ich erinnere mich noch an meine ersten Bücher, die mich begeistert haben. Ich wollte Geschichten lesen, bei denen Mädchen ähnliche Sorgen und Abenteuer bestehen, die auch ich meistern musste. Meine Lieblingsbücher waren Fünf Freunde, TKKG und was durfte bei mir im Bücherschrank nicht fehlen? Natürlich, die &#8220;Hanni und Nanni&#8221;-Bücher. Die beiden Teenager-Mädchen erlebten ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich erinnere mich noch an meine ersten Bücher, die mich begeistert haben. Ich wollte Geschichten lesen, bei denen Mädchen ähnliche Sorgen und Abenteuer bestehen, die auch ich meistern musste. <span id="more-274"></span></p>
<p>Meine Lieblingsbücher waren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf_Freunde" target="_blank">Fünf Freunde</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TKKG" target="_blank">TKKG</a> und was durfte bei mir  im Bücherschrank nicht fehlen? Natürlich, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanni_und_Nanni" target="_blank">&#8220;Hanni und Nanni&#8221;</a>-Bücher. Die beiden Teenager-Mädchen erlebten ihre Abenteuer im Internat. Es war meist sehr kurzweilig diese Bücher zu lesen.</p>
<p>Doch die Zeiten ändern sich und auch die Interessen der jungen Mädchen von heute. Nun werden unter der Reihe &#8220;<a href="http://www.frechemaedchenfrechebuecher.de/index.htm" target="_blank">Freche Mädchen Freche Bücher</a>&#8221; die Themen und Sorgen der Teenager von heute verarbeitet. Einige junge Mädchen aus meinem Bekanntenkreis verschlingen die Bücher sehr gern.</p>
<p>Auch ich habe einmal hineingelesen. Die Texte sind leicht verständlich verfasst und orientieren sich sehr an der Realität. Von mir erhalten die Bücher das Prädikat gut. Schließlich tragen die Geschichten dazu bei, dass wieder mehr gelesen wird. Was ich mir aber wünschen würde, wenn der Verlag auch eine Reihe für die Jungs herausbringt. Auch sie sollen sich mit der Sprache und vor allem dem Lesen beschäftigen.</p>
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		<title>Sind wir nicht alle ein bisschen Generation doof?</title>
		<link>http://www.literatenmelu.de/263/sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-generation-doof/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 14:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Bildung ist in Deutschland ein Dauerbrenner. Ständig wird darüber debattiert, dass die jungen Leute von heute über ein geringes Wissen verfügen. Nun wurde sogar dieser Aspekt von den Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner in ihrem Werk &#8220;Generation Doof&#8221; aufgenommen. Im Interview mit der Verlagsgruppe Lübbe erklären die Autoren wer zur &#8220;Generation doof&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Bildung ist in Deutschland ein Dauerbrenner. Ständig wird darüber debattiert, dass die jungen Leute von heute über ein geringes Wissen verfügen. Nun wurde sogar dieser Aspekt von den Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner in ihrem Werk &#8220;<a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Generation-Doof-Stefan-Bonner/dp/3404605969">Generation Doof</a>&#8221; aufgenommen.<span id="more-263"></span></p>
<p>Im Interview mit der <a target="_blank" href="http://www.luebbe.de/C1256E310032B237/0/67CCF19641356B96C12573D7003C3942?OpenDocument">Verlagsgruppe Lübbe</a> erklären die Autoren wer zur &#8220;Generation doof&#8221; zählt. Stefan Bonner meint, dass es diejenigen zwischen fünfzehn und Ende dreißig seien. Kurzum zur Generation doof gehören alle Personen, die durch ihr abweichendes Verhalten in Schule, Büro, Medien, Videoplattformen und in <a target="_blank" href="http://www.literatenmelu.de/65/online-communities-wieviel-exibitionismus-braucht-die-welt/">Social-Communities</a> auffallen. Der Bildungsgrad ist Nebensache.</p>
<p>Die Autoren selbst, Anfang dreißig, zählen sich auch zur Generation doof. Dummheit sei nicht schlimm, so Anne Weiss im <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,536379,00.html">Spiegelinterview</a>. Außerdem meint sie, dass man mit einer Portion Talent auch seine Dummheit kaschieren kann. Zumal man auch nicht immer alles wissen muss. Schon meine Lehrer ließen immer den Spruch los: &#8220;Man muss nicht alles wissen, sondern man muss nur wissen, wo die Informationen zu finden sind!&#8221;</p>
<p>Die Antwort eines Schülers der Generation doof könnte wie folgt heißen: &#8220;Herr XY, ich kann Ihnen die Frage nicht beantworten, aber schauen Sie doch mal bei <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite">Wikipedia</a> nach oder in unserem Lehrbuch!&#8221;</p>
<p>Also wie man sieht, auch mit Halbwissen oder schlagkräftigen Argumenten ist es möglich, sich aus einer heiklen Situation herauszumanövrieren. Ich habe das Buch bisher <a target="_blank" href="http://www.bildblog.de/2792/bildde-bekennt-sich-zur-generation-doof">auch noch nicht</a> gelesen, denke aber, dass es sicher sehr kurzweilig sein kann. Schließlich findet man sich in dem einen oder anderen Klischee wieder, über das man schmunzeln kann. Warum auch nicht?</p>
<p>Mein persönliches Interesse an dem Buch &#8220;Generation doof&#8221; wurde nach der Frage<strong> &#8220;Was ist denn Ihrer Meinung nach eine Lösung für das Bildungsdebakel und die lustlose, spaßbesessene Generation Doof?&#8221;</strong> geweckt. Hierauf antworteten die Autoren nur, dass man dazu das Buch lesen muss.</p>
<p>Auch ich habe meine eigene These zu dieser Frage. Im Grunde muss nicht nur das Schulsystem reformiert werden, sondern zunächst einmal die Ausbildung der Lehrer. Am besten wäre es sicher, wenn diese Prozesse parallel verlaufen würden, aber in unserem förderalistischen Staat steht die Bürokratie und eine gewisse Trägheit der &#8220;Generation doof&#8221; im Wege. Letztenendes müssen sich die kreativen Köpfe vereinigen, die motiviert den Fortschritt und die Veränderung vorantreiben. Sonst bleiben wir alle ein bisschen Generation doof!</p>
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		<title>Unterrichtsmaterialien f&#252;r den Politikunterricht</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 17:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Unterricht steht und fällt nicht nur mit der Lehrperson, sondern auch mit den verwendeten Medien im Unterricht. Jeder Lehrer kennt das Problem: Woher bekomme ich möglichst aktuelles und informatives Unterrichtsmaterial für meinen Unterricht? Die Schulbuchverlage versuchen zeitgemäße Quellen zu verarbeiten und diese didaktisch so aufzubereiten, dass sie sofort im Unterricht einsetzbar sind. Dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein guter Unterricht steht und fällt nicht nur mit der Lehrperson, sondern auch mit den verwendeten Medien im Unterricht. Jeder Lehrer kennt das Problem: Woher bekomme ich möglichst aktuelles und informatives Unterrichtsmaterial für meinen Unterricht?<span id="more-209"></span></p>
<p>Die Schulbuchverlage versuchen zeitgemäße Quellen zu verarbeiten und diese didaktisch so aufzubereiten, dass sie sofort im Unterricht einsetzbar sind. Dennoch sind Schulbücher der Schüler eher selten auf dem neuesten Stand, da sie häufig mehreren Generationen zur Verfügung stehen müssen.</p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://www.jugend-und-bildung.de/webcom/show_jubsl.php/_c-161/_lkm-140/i.html">Portal</a> für politische, soziale und ökonomische Bildung bietet nun für den <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkunde">Sozialkunde</a>- und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Bildung">Politikunterricht</a> endlich Abhilfe gegen veraltetes Material. Die Arbeitsgemeinschaft für Jugend und Bildung und der Universum Verlag  arbeiten mit Bildungsexperten der Kultusministerien der Länder, Sozialpartnern und dem <a target="_blank" href="http://www.europarl.de/">Europäischen Parlament</a> zusammen.</p>
<p>Aufgrund der vielen Kooperationspartner entstehen für die verschiedenen Lebensbereiche aktuelle <a target="_blank" href="http://www.jugend-und-bildung.de/webcom/show_jubsl.php/_c-156/_lkm-107/i.html">Themenarbeitsblätter</a>, welche didaktisch sehr gut aufbereitet sind. Zu den Bildungsprojekten, die aus EU-Fördergeldern und von den entsprechenden Ministerien finanziell unterstützt werden, zählen: <a target="_blank" href="http://www.safety1st.de/webcom/show_article_portal.php/_c-100/i.html">Safety First</a>, <a target="_blank" href="http://www.hoch-im-kurs.de/webcom/show_softlink.php/_c-5/i.html">Hoch-im-Kurs</a>, <a target="_blank" href="http://www.sozialpolitik.com/webcom/show_article_startseite.php?wc_c=21">Sozialpolitik</a>, <a target="_blank" href="http://www.frieden-und-sicherheit.de/webcom/show_article.php/_c-45/i.html">Frieden und Sicherheit</a>, <a target="_blank" href="http://www.basta-net.de/webcom/show_article.php/_c-5/i.html">Gewaltprävention im Unterricht</a>, <a target="_blank" href="http://www.lingoland.net/intro.php">Lingoland</a>, <a target="_blank" href="http://lernwelt.workshop-zukunft.de/redsys/show_articlerubrik.php?semid=-1&#038;wsid=-1&#038;rubrik=News_Artikel&#038;title=News&#038;ba=1&#038;bs=0&#038;article=-1&#038;page=0">Workshop Zukunft</a> und diverse <a target="_blank" href="http://www.jugend-und-bildung.de/files/65/Mappe_Web.pdf">Publikationen</a>, die vom Universum Verlag herausgegeben werden.</p>
<p>Während an den Projekten gearbeitet wird, entstehen hochaktuelle Arbeitsmaterialien, auf die man als Lehrer sehr einfach zugreifen kann. Entweder besucht man regelmäßig das <a target="_blank" href="http://www.jugend-und-bildung.de/webcom/show_jubsl.php/_c-161/_lkm-140/i.html">Portal Jugend und Bildung</a> oder macht es so wie ich und <a target="_blank" href="http://www.jugend-und-bildung.de/webcom/show_newsform.php/_c-237/_lkm-39/i.html">abonniert</a> sich den Newsletter.</p>
<p>Im monatlich erscheinenden <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Newsletter">Newsletter</a> erhält man viele Neuigkeiten und Hinweise zu den neuen Arbeitsblättern, die alle als PDF-Dateien erhältlich sind. Ich habe mir die Arbeitsblätter zu verschiedenen Themen angesehen und erachte sie durchweg für schülernah und sehr gut geeignet für einen qualifizierten Politikunterricht. Doch macht euch selbst ein Bild!</p>
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		<title>Stirb langsam 4.0</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 13:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem doch für mich sehr anstrengenden Arbeitstag, wurde ich im wahrsten Sinne des Wortes ins Kino entführt. Ich ahnte schon fast welcher Film mich überraschen sollte, denn die sanfte &#8220;Brutalität&#8221; der Entführung ähnelte einem Helden der nun kommenden Filmkritik. Der Actionkracher &#8220;Stirb langsam 4.0&#8221; ist eine Wiedergeburt der Sonderklasse. Dem Zuschauer werden Old-School-Action, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem doch für mich sehr anstrengenden Arbeitstag, wurde ich im wahrsten Sinne des Wortes ins Kino entführt. Ich ahnte schon fast welcher Film mich überraschen sollte, denn die sanfte &#8220;Brutalität&#8221; der Entführung ähnelte einem Helden der nun kommenden Filmkritik.<span id="more-212"></span></p>
<p>Der Actionkracher &#8220;<a target="_blank" href="http://www.stirblangsam4-derfilm.de/">Stirb langsam 4.0</a>&#8221; ist eine Wiedergeburt der Sonderklasse. Dem Zuschauer werden Old-School-Action, ein fluchender Bruce Willis und One-Liner am laufenden Band geboten.</p>
<p><img align="right" title="stirblangsam4-0.jpg" id="image213" alt="stirblangsam4-0.jpg" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2007/07/stirblangsam4-0.jpg" />Gemäß dem Computerzeitalter wird Detective John McLane mit einer neuen Form des Terrorismus konfrontiert. Typisch us-amerikanisch ereignet sich der &#8220;<a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fire_sale">Fire-Sale</a>&#8221; am 04. Juli, dem <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung_der_Vereinigten_Staaten">Unabhängigkeitstag</a>.</p>
<p>McLane (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Willis">Bruce Willis</a>) erhält nach einem Streit mit seiner Tochter Lucy einen Routinejob: Er soll den jungen Hacker, Matt Farrel (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Justin_Long">Justin Long</a>), für ein Verhör zum FBI bringen. Doch wie kann es anders sein, McLane ist zur falschen Zeit am falschen Ort.</p>
<p>Das Szenario nimmt seinen Lauf: Der Hackerangriff des mysteriösen Thomas Gabriel (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_Olyphant">Timothy Olyphant</a>) auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten Amerikas beginnt. Der drei-stufige Fire-Sale bringt die IT-Infrastruktur, die Kommunikation, Transport und die Stromversorgung regelt, zum Erliegen.</p>
<p>Doch seht selbst, wie sich unser beliebter Actionheld Bruce Willis den Hürden entgegenstemmt.</p>
<p>Mein Resumee:  Bruce-Willis-Fans werden von der schauspielerischen Leistung nicht enttäuscht. Es ist echt alles in dem Film vorhanden &#8211; es reicht von Action bishin zu richtig coolen Stunts, Spannung und emotionalen Szenen.</p>
<p><img align="middle" alt="trailer_17.jpg" id="image214" title="trailer_17.jpg" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/2007/07/trailer_17.jpg" /></p>
<p>Der Kino- und Leinwandatmosphäre, den filmischen Leistungen und Umsetzungen geschuldet, glaubt man als Zuschauer live dabei zu sein. Dieser Film ist echt ein Muss!</p>
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		<title>Ungeahnte Filmlandschaften</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 11:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedien]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei meinen gestrigen Streifzügen durch das Internet bin ich zufällig auf die Homepage der Landesfilmdienste aufmerksam geworden. Zunächst habe ich vermutet, dass diese Seite ähnlich der Video-on-Demand-Dienstleistern wie zum Beispiel maxdome funktioniert. Nachdem &#8220;Streamy&#8221;, eine virtuelle Comicfigur, mich dazugebracht hat, mein Bundesland anzuklicken und ich schließlich den unkomplizierten Anmeldeprozess hinter mir gelassen habe, öffneten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei meinen gestrigen Streifzügen durch das Internet bin ich zufällig auf die Homepage der <a target="_blank" href="http://www.landesfilmdienste.de/">Landesfilmdienste</a> aufmerksam geworden. Zunächst habe ich vermutet, dass diese Seite ähnlich der <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Video_on_Demand">Video-on-Demand</a>-Dienstleistern wie zum Beispiel <a target="_blank" href="http://www.maxdome.de/">maxdome</a> funktioniert.<span id="more-211"></span></p>
<p>Nachdem &#8220;Streamy&#8221;, eine virtuelle Comicfigur, mich dazugebracht hat,  mein <a target="_blank" href="http://www.berlin.de/">Bundesland</a> anzuklicken und ich schließlich den unkomplizierten Anmeldeprozess hinter mir gelassen habe, öffneten sich mir ungeahnte Türen.</p>
<p><img width="300" height="126" border="0" align="right" title="filmdienste.jpg" alt="filmdienste.jpg" src="http://www.literatenmelu.de/wp-content/uploads/filmdienste.jpg" /></p>
<p>Vor rund 50 Jahren wurde als bundesweit agierender Dachverband der regionalen Filmdienste die Konferenz der Landesfilmdienste (KdL) gegründet. Als professioneller Multiplikator vermittelt und fördert sie den Verleih von Medienproduktionen namhafter Organisationen und Verbände aus Bildung, Kultur und Wirtschaft.</p>
<p>Die Mediathek der Landesfilmdienste verfügt über Filme zu allen Lebensbereichen von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft. Das Besondere daran ist: man kann nach der Anmeldung sämtliche Filme und Materialien kostenfrei downloaden und abspeichern.</p>
<p>Die zur Verfügung gestellten Medien und Arbeitsmaterialien garantieren ein hohes Leistungsniveau, weil sich die Landesfilmdienste an die Zielgruppe der nichtgewerblichen Jugend- und Erwachsenenbildung widmen.</p>
<p>Vermutlich sind die Filme nicht immer didaktisch aufbereitet, aber dies kann man als Lehrer ja dann doch noch selbst. Auf jeden Fall denke ich, dass dies eine schnelle und einfache Variante ist &#8211; neben dem <a target="_blank" href="http://www.lisum.de/Inhalte/Data/Impressum">LISUM</a>, an Filmmaterial heranzukommen, welches problemlos in der schulischen Ausbildung gezeigt werden kann.</p>
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		<title>&quot;Roberta&quot; &#8211; M&#228;dchen erobern Roboter</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 08:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt &#8220;Roberta&#8221; will bei Mädchen und Frauen das Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Informatik wecken und Verständnis für technische Systeme fördern. Das vom Fraunhofer Institut initiierte &#8220;Roberta-Projekt&#8221; bietet den Schulen die Möglichkeit den Informatikunterricht insbesondere für Mädchen attraktiver zu gestalten. Die Themengebiete im Fach Informatik ermöglichen mittels der LEGO-Baustein-Roberta handlungsorientierte Auseinandersetzungen mit theoretischen Problemstellungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt &#8220;<a target="_blank" href="http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/ratgeber/archiv/roboterprojekt_roberta/index.phtm">Roberta</a>&#8221; will bei Mädchen und Frauen das Interesse für <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Technik">Technik</a>, <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturwissenschaft">Naturwissenschaften</a> und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informatik">Informatik</a> wecken und Verständnis für technische Systeme fördern.<span id="more-96"></span></p>
<p>Das vom <a target="_blank" href="http://www.ais.fraunhofer.de/">Fraunhofer Institut</a> initiierte &#8220;Roberta-Projekt&#8221; bietet den Schulen die Möglichkeit den Informatikunterricht insbesondere für Mädchen attraktiver zu gestalten. Die <a target="_blank" href="http://www.berlin.de/sen/bildung/schulorganisation/lehrplaene/">Themengebiete</a> im Fach Informatik ermöglichen mittels der <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lego">LEGO</a>-Baustein-Roberta handlungsorientierte Auseinandersetzungen mit theoretischen Problemstellungen.</p>
<p>Der Einsatz von Roberta kann in den Klassenstufen 7 bis 10 sehr flexibel gestaltet werden, da sowohl der spielerische Umgang mit dem Roboter als auch eine zunehmende Entdeckung und Entwicklung von Fähigkeiten in der Programmierung möglich sind. Die Verbindung von Theorie und Praxis werden optimiert und die Mädchen arbeiten mit Freude an ihrem individualisierten Roboter.</p>
<p>Inzwischen wurde vom Fraunhofer Institut ein umfangreicher <a target="_blank" href="http://alex.ais.fraunhofer.de/zeno/web?action=content&#038;journal=17441&#038;rootid=15465">Materialordner</a> herausgebracht, der neben umfangreichen Unterrichtsmaterialien auch über allgemeine Themen und Hintergründe zu Roberta informiert (Roboter in der Bildung, Mädchen und Roboter, Didaktik und Geschlechterforschung, &#8230; ).</p>
<p>Nicht nur im schulischen Abschnitt sollen Mädchen mit der neuen Technik vertraut werden, nein auch im universitären Bereich werden Frauen gefördert. In diesem Zusammenhang hat die <a target="_blank" href="http://www.hu-berlin.de/">Humboldt-Universität zu Berlin</a> das Projekt &#8220;<a target="_blank" href="http://www2.informatik.hu-berlin.de/~gutsche/ideen-werkstatt/index.htm">Mehr Frauen in die Informatik</a>&#8221; ins Leben gerufen.</p>
<p>Das Fraunhofer Institut hat im gesamten Bundesgebiet sogenannte <a target="_blank" href="http://alex.ais.fraunhofer.de/zeno/web?action=content&#038;journal=15535&#038;rootid=15465">RegioZentren</a> eingerichtet. Ein RegioZentrum wurde am <a target="_blank" href="http://www.informatik.hu-berlin.de/">Institut für Informatik</a> in der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet.</p>
<p>Ich kenne persönlich eine junge Studentin, <a target="_blank" href="http://www2.informatik.hu-berlin.de/~umlang/">Jeanine Umlang</a>, die an der Ausbildung für Roberta-KursleiterInnen teilgenommen hat. Seit 2004 arbeitet sie aktiv in den <a target="_blank" href="http://www2.informatik.hu-berlin.de/~gutsche/ideen-werkstatt/robertakurse.htm">Roberta-Roboterkursen</a> mit. Neben dieser Tätigkeit engagiert sie sich in den <a target="_blank" href="http://www2.informatik.hu-berlin.de/~gutsche/ideen-werkstatt/ags.htm">Schülerinnen-AGs</a> und organisierte das <a target="_blank" href="http://www.mint.swa-programm.de/mint-camp/">MINT-Camp</a> mit. Zusätzlich <a target="_blank" href="http://www2.informatik.hu-berlin.de/~gutsche/ideen-werkstatt/g_day07.htm">bietet</a> Jeanine <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Girls'_Day">jährlich</a> am<a target="_blank" href="http://www.girls-day.de/"> Girl´s Day</a> im Institut für Informatik Projekte an.</p>
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		<title>Harm Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter 1525-1648. Stuttgart 1989</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jun 2006 20:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Harm Klueting, Professor für Neuere Geschichte der Universität Köln, verfasste dieses informative Überblickswerk. Nebst seinem Studienfach Geschichte studierte er außerdem noch Slavistik, Germanistik und evangelische Theologie. Anfang der 80er Jahre publizierte er unter anderem Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen 1802-1834 und Die Lehre von der Macht der Staaten. Das außenpolitische Machtproblem in der politischen Wissenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Harm Klueting, Professor für Neuere Geschichte der Universität Köln, verfasste dieses informative Überblickswerk. Nebst seinem Studienfach Geschichte studierte er außerdem noch Slavistik, Germanistik und evangelische Theologie. Anfang der 80er Jahre publizierte er unter anderem <em>Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen 1802-1834</em> und <em>Die Lehre von der Macht der Staaten. Das außenpolitische Machtproblem in der politischen Wissenschaft und in der praktischen Politik im 18. Jahrhundert.</em> <span id="more-20"></span></p>
<p>Am Ende der 1980er Jahre wurde das von mir zu rezensierende Werk „Das Konfessionelle Zeitalter 1525-1648“ veröffentlicht. Das vorliegende Buch ist weit davon entfernt, eine historische Erklärung des voraufklärerischen Weltbildes und eine Darstellung des fundamentalen Wandlungsprozess von der Welt zur Welt der Vernunft und der Aufklärung sein zu wollen. Stattdessen richtet Harm Klueting seinen Fokus auf eine vorlesungsoriemtierte, notgedrungen oft skizzenhafte Überblicksdarstellung der Geschichte des Konfessionellen Zeitalters mit dem Schwerpunkt im geographischen Raum des Alten Reichs, aber mit dem Blick auf das Ganze der europäischen Geschichte, in der vor allem die Grundlinien der Politikgeschichte und der Kirchen- und Religionsgeschichte behandelt werden, ohne dass die wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Zusammenhänge unberücksichtigt bleiben.<br />
Das Buch stützt sich auf Vorlesungen, Hauptseminare und Übungen, die der Verfasser an den Universitäten Köln und Osnabrück gehalten hat. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es sich ausschließlich an einen studentischen Leserkreis richtet, der sich mit dem Studienfach Geschichte sowie mit der evangelischen oder katholischen Theologie beschäftigt. Andererseits ist dieses Werk auch für kirchengeschichtlich interessierte Rezipienten geeignet, die sich für die Geschichte Deutschlands und Europas im 16. und 17. Jahrhundert begeistern können.<br />
Das Werk weist eine logische Struktur auf. Es ist in 14 Kapitel untergliedert. Daran anschließend enthält es einen sehr ausführlichen Anhang, der sehr aufschlussreich für den Leser ist.<br />
Der Autor beginnt in seinem einleitendem Abschnitt das Konfessionelle Zeitalter als Epoche darzustellen. Zunächst definiert Harm Klueting die Konfessionalisierung als </p>
<blockquote><p>eine geistige und organisatorische Verfestigung der seit der Glaubensspaltung auseinanderstrebenden verschiedenen christlichen Bekenntnisse zu einem halbwegs stabilen Kirchentum nach Dogma, Verfassung und religiös-sittlicher Lebensform. </p></blockquote>
<p>Im Anschluss an seine Definition, die sich auf den Historiker Max Weber stützt, geht er auf weitere historische Meinungen ein, die seiner Argumentation dienlich sind. Das einleitende Kapitel beschließt er mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Es geht also um die Geschichte des Konfessionellen Zeitalters vorwiegend im geographischen Raum des Alten Reiches, aber mit dem Blick auf das Ganze der europäischen Geschichte.</p></blockquote>
<p>Das zweite Kapitel beschreibt die Grundlagen und Voraussetzungen des Zeitalters. Hierbei geht der Verfasser auf demographische, soziale, wirtschaftliche, politische, kulturelle und religiös-kirchliche Voraussetzungen ein. Die nächsten fünf Kapitel beschäftigen sich mit dem Staatensystem des Alten Reichs. Klueting betrachtet dabei das Verhältnis der Fürsten im Reich und die Formierung des Luthertums als Konfession. In diesem Zusammenhang stellt er auch die Ereignisse, wie zum Beispiel den Augsburger Religionsfrieden, in Beziehung zu der Entwicklung des Konfessionellen Zeitalters.<br />
Klueting widmet sich den anschließenden Kapiteln den einzelnen europäischen Staaten England, Frankreich, Niederlande und Spanien. Dem Leser ergeben sich nun weitere Verständnismöglichkeiten. Der Autor beschreibt in den genannten Staaten die Entwicklung der jeweiligen Konfessionen und stellt wichtige Ereignisse in den Vordergrund. Daran anknüpfend schließt er den Bogen wieder mit Deutschland. Er fasst die Situation nach dem Augsburger Religionsfrieden zusammen und betrachtet im 13. Kapitel das „Staatensystem und die europäische Politik 1559-1648/59.“ Hier bekommt der Leser einen Überblick über die europäischen Zusammenhänge im Konfessionellen Zeitalter. Unter anderem thematisiert der Autor die Beziehungen von Spanien-Frankreich-England und Ungarn, das Mittelmeer und die Osmanen. Das 13. Kapitel beschließt der Autor mit dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden.<br />
Einen deskriptiven Ausgang des Konfessionellen Zeitalters bietet das 14. Kapitel, welches mit den Grundzügen der Aufklärung endet. Thesenartig begründet Klueting die Epoche des Konfessionellen Zeitalters</p>
<blockquote><p>als enge Verflechtung und die Dialektik von Säkularisierung und Konfessionalisierung. Konfessionalisierung war immer zugleich Säkularisierung und beschleunigte durch die Politisierung der konfessionellen Gegensätze den Prozess der Verweltlichung. Säkularisierung stand im Dienst der Konfessionen, indem sie durch die konfessionell neutrale weltliche Friedensordnung des Westfälischen Friedens das Nebeneinander der Konfessionen politisch ermöglichte und rechtlich sicherte.</p></blockquote>
<p>Wie schon eingangs erwähnt, hat sich Harm Klueting mit den konfessionellen Fragen auseinandergesetzt, die für die innenpolitischen Auseinandersetzungen in den großen Monarchien im Westen Europas sowie für das Alte Reich prägend waren. Ihm ist es gelungen, wenn auch in komprimierter Art und Weise, die Epochendarstellung der Geschichte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf der deutschen Geschichte darzulegen. Dem Rezipienten wird das Lesen und Nachvollziehen der Ära erleichtert, indem wichtige Ereignisse und Begrifflichkeiten fett gedruckt hervorgehoben werden. Positiv zu bemerken ist, dass der Autor das Werk sprachlich logisch und für jeden verständlich und nachvollziehbar verfasst hat. Dieses Buch mit dem Hauptaugenmerk auf Politikgeschichte sowie Kirchen- und Religionsgeschichte und der Verflechtung beider Bereiche ist jedem zu empfehlen, der sich zu diesem Thema einen Überblick verschaffen möchte. </p>
<p><strong>Bezugsquellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825215563/302-2197189-0893627" target="_blank">Amazon.de</a></p>
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