Interview mit Sascha Schubert

Auch Sascha Schubert ließ sich von mir auf der letzten Online Marketing Lounge interviewen. Sein prägnantes Statement war: Man kann alles lernen, man muss es nur wollen.

Sascha kennt sich sehr gut in der Startup-Szene aus, denn er organisiert u.a. die BDVB Startup Lounge und ist auch selbst Gründer. Vor zwei Jahren gründete er die Frauencommunity Bondea und nun ist er Gründer der Spendenfirma Spendino.

Wie kam er eigentlich zum Internet? 1989 hat er sich zum ersten Mal über Vobis ins Netz eingewählt, während seiner Studienzeit tauschte er Musik und Videos übers Internet und nutzte Chatdienste. Beruflich ist er seit gut vier Jahren aktiv im World Wide Web.

Nun haben sich die Zeiten geändert und jeder hat freien Zugang zum Internet und zu technischen Möglichkeiten. Eine Frage zielte darauf ab, was Sascha von einem heutigen Schulabsolventen erwartet. Er antwortete zunächst recht diplomatisch und sagte dann aber sehr deutlich, dass es eben vordergründig sehr wichtig sei, die deutsche Rechtschreibung sowie die Grundrechenarten zu beherrschen und auch über Allgemeinbildung zu verfügen. Zum Zweiten ist er der Meinung, dass man als Berufseinsteiger Leidenschaft für die Arbeit mitbringen soll. Ergo muss man nach seiner Aussage nicht zwingend notwendig schon alle Werkzeuge des Web2.0 kennen. Denn man kann mit Begeisterung auch noch im Praktikum lernen, was man mit Blogs, Wikis und Podcasts so anstellen kann.

Zur Studie des Bundesministeriums meinte Sascha, dass es zwei Gruppen von Bewerbern gibt, die er nicht einstellen würde: Gruppe 1 sind diejenigen, die sich für einen Job in der Online-Szene bewerben und keine Profile haben und Gruppe 2 sind diejenigen, die zu freizügig mit ihren Daten umgehen. Also man sollte seinem Internetauftritt ein gesundes Mittelmaß beimessen.

Meine letzte Frage war, ob Sascha denn einen Fortbildungskurs für Lehrer im Bereich Neue Medien anbieten würde. Er sieht sich nicht als „Lehrer“ für Lehrer, ist aber der Meinung, dass man sich auch als Lehrer in den Ferien mal selbsttätig mit dem Internet befassen kann.

Doch nun schaut selbst:

Auch ihm gebührt mein Dank für das doch sehr interessante Interview und die Statements.

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