Free Burma

Gestern wurde ich durch den Blogbeitrag von Chris auf die Aktion „Free Burma“ aufmerksam. Mit dieser Aktion sollen die protestierenden Mönche in Burma – ein Vielvölkerstaat in Südostasien – unterstützt werden.

Seit 1962 steht Burma unter einer strengen Militärherrschaft. In Burma regiert die Zensur: Telefonverbindungen werden gekappt, das Internet unterliegt strengen Restriktionen. Trotzdem kämpfen einige junge Leute seit mehreren Wochen unermüdlich und friedlich gegen die soziale Ungerechtigkeit und die Armut in der Bevölkerung – und setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel.

Menschenrechtsorganisationen werfen der Landesregierung und Armee Menschenrechtsverstöße wie Zwangsarbeit, Zwangsräumung von Dörfern, Folter, Vergewaltigungen und Einsatz von Kindersoldaten in den bis heute (2007) andauernden Kämpfen gegen Aufständische vor. Amnesty International fordert mittlerweile vom UN-Sicherheitsrat das Drängen auf Freilassung politischer Gefangener.

Nicht nur in der internationalen Politik, sondern auch innerhalb der Bevölkerung sympathisiert man mit den Demonstranten in Burma. So schreibt Chris:

Während der internationale Druck steigt, formiert sich auch weltweit in der Blogszene der Aufruf, ein Zeichen zu setzen. Das Ergebnis ist die Aktion “Free Burma”, der ich mich mit meiner Stimme und diesem Blogbeitrag anschließe. Es ist nur ein kleines, aber wie ich finde wichtiges Zeichen.

Auch ich habe meine Stimme dieser Petition gegeben. Es ist zwar nur ein Tropfen auf einen heißen Stein, aber auch kleine Taten können dazu führen, die Welt zu verbessern.

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