Mein Blick auf das Jahr 2020

 

Silvester 2019 haben wir uns alle auf ein neues Jahr 2020 gefreut. Da wusste noch niemand was uns eigentlich bevorsteht, aber manchmal ist das sicherlich auch gut, nicht zu wissen, was kommt.

In meinem Fall gab es drei Ereignisse, die mir am 31.12.2019 bereits bekannt waren und alle auf ihre Weise sehr emotional aufgeladen waren.  Da gab es die Augen-OP von meinem Sohn Lennard im Februar 2020. Es war die bisher schwerste Entscheidung für mich und der Tag der OP war unvergesslich. Die Bilder meinen Sohn bis in den OP zu begleiten, sind fest eingebrannt. Doch mittlerweile verblassen diese Bilder, denn die OP war erfolgreich und das Schielen ist vorerst geheilt.

Das zweite Ereignis war die goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern. Geplant war sie anders und draus gemacht haben wir hoffentlich auch unvergessliche Momente.

Das dritte und ebenso sehr emotionale Ereignis war die Einschulung von Lennard im August. Die nächsten Schritte in die Unabhängigkeit werden geebnet.

Neben diesen Ereignissen war das Jahr 2020 insgesamt sehr facettenreich, inspirierend und zielführend. Ich habe es endlich geschafft, meinen Blog zu reaktivieren nach einer sehr langen Pause. Vielen Dank  an Christoph und an Heidi, die dies ermöglicht haben. Wie ich euch in meinem Artikel „Literatenmelu startet neu“ berichtete, habe ich viel vor. Die Pause war nur eine Blogpause. Ich habe während der Auszeit viele Podcasts gehört, inspirierende Bücher gelesen und natürlich die Experten rund um digitales Lernen weiter still verfolgt. Auch beruflich bin ich wieder bei meiner Profession gelandet.

Motiviert haben mich die Instagram-Stories von Christine Neder über die Rauhnächte. Ein paar ihrer Fragen nehme ich hier zum Anlass und versuche sie zu beantworten:

Was war schön in diesem Jahr?

So herausfordernd dieses Jahr auch war, so muss ich sagen, es war sehr schön. Die Kitas waren über drei Monate geschlossen. So bekamen wir sehr viel intensive Familienzeit zu dritt geschenkt. Lenni hat in der Zeit Fahrradfahren gelernt und wir haben diesen Meilenstein hautnah miterlebt. Auch Lenni hat viel gelernt über meine Tätigkeit bei Duden Learnattack, denn wir haben zu Hause gemeinsam gespielt und gearbeitet. Wenn ihr mich fragt, so ist das Vertrauen von uns dreien noch mehr gewachsen und unser Familienleben noch intensiver geworden. (natürlich sind wir uns auch auf die Nerven gegangen, aber ich möchte bei den positiven Themen bleiben).

Wofür bin ich dankbar?

An erster Stelle bin ich dankbar, dass in unserem Freundes- und Familienkreis niemand an Covid-19 erkrankt ist und dass, so weit ich weiß, auch alle wirtschaftlich nicht sehr gelitten haben.

Was mich auch sehr gefreut hat, dass wir trotz der Distanz mit unseren Freunden auch digital Kontakt halten konnten und wir auch unsere spaßigen Erlebnisse hatten, die den Alltag versüßten.

Sehr dankbar bin ich auch meinem Mann, der hinter mir steht, mich bei meinen Projekten mental unterstützt und viele anregende Diskussionen mit mir führt sowie offen für meine Ideen ist.

Was habe ich gelernt und erfahren?

Ich habe gelernt mich zu fokussieren und vor allem das Positive am Leben, schätzen zu lernen. Mit dieser Energie habe ich angefangen, Spanisch zu lernen und eben mich wieder auf meinen Blog zu konzentrieren. Denn ich habe für mich gelernt, dass ich mir mehrere Einnahmequellen besorgen muss (nur das Gehalt eines Arbeitgebers scheint in diesem Jahrhundert nicht die sicherste Quelle zu sein), um stabil auf eigenen Beinen stehen zu können.

Angefangen hat alles mit dem Podcast von Madame Moneypenny. Auch möchte ich mich wieder mehr auf meine Interessen fokussieren und möglicherweise entsteht daraus auch mein eigenes Business. (ich bin schließlich nicht nur die „allerbeste“ Diabetes-Mami, sondern hatte auch vor meinem Kind ein Leben und Ziele)

Wer hat mich begleitet? Was hat sich verändert?

Privat hat mich vor allem Christoph motiviert, mich auch wieder meinen persönlichen Interessen zu widmen. Digital haben mich Natascha Wegelin, Christine Neder, Lisa Reinheimer und Laura Seiler motiviert. Auch der Podcast Mamsterrad war ein Denkanstoß für mich.

Und wie ihr alle wisst, liegt mir seit 2006 die digitale Bildung am Herzen und daher ist mir in diesem Jahr auch Verena Pausder immer wieder begegnet und natürlich auch ihre Initiative #wirfürschule sowie ihr Buch „Das neue Land“ (muss ich noch lesen ;-))

Mein Alltag hat sich verändert. Ich habe mir Zeit genommen, mich zu fokussieren und anstatt abends immer nur Serien via amazon prime zu schauen oder Netflix zu nutzen, habe ich für mich beschlossen, meine Zeit sinnvoller zu nutzen und meinen Blog zu beleben als auch wieder mehr zu lesen.

Was lasse ich zurück und was nehme ich mit ins neue Jahr?

Was lasse ich eigentlich zurück – gute Frage: Ich möchte weniger motzen, sondern meinen Blick weiter auf das Wesentliche legen. Auch habe ich gelernt, dass ich manche Menschen in meinem engsten Umkreis nicht (mehr) ändern kann. Diese Art zu leben lasse ich zurück, auch wenn mich diese Menschen in der Zukunft begleiten werden, dennoch versuche ich sie ihr Leben leben zu lassen und ich setze meinen Weg vorwärts – entweder sie folgen mir oder sie bleiben dann irgendwann zurück.

Was nehme ich mit in das Jahr 2021? Als allererstes nehme ich Christoph und Lenni mit in das neue Jahr. Wir drei werden noch viele schöne Erlebnisse haben und das Leben genießen als wäre es unser letzter Tag. Jeder Tag soll mit Sonnenschein gefüllt sein, auch wenn wir mit Lennis Krankheit sicher immer wieder neue herausfordernde Strapazen erleben werden. Aber auch das nehme ich mir mit aus dem Buch „Alles Liebe“ von Shari und Andre Dietz: Die Liebe versetzt Berge und  das ist das, was wirklich im Leben zählt.

Natürlich wird es auch hier in meinem Blog spannend weiter gehen. Neben ermutigenden Diskussionen zur Digitalisierung unserer Bildungslandschaft, nehme ich euch mit auf meine literarische Reise und werde euch auch meine Lieblings-Podcasts vorstellen. Und mal sehen, mein Tag hat ja auch nur 24h, vielleicht schaffe ich es, meinen eigenen Podcast ins Leben zu rufen und auch hier einen Newsletter mit spannenden Themen zu initiieren.

Ihr seht 2021 ist neben meinem Hauptberuf auch privat vielseitig. In diesem Sinne hoffe ich, dass auch ihr voller Tatendrang mit positiven Gedanken das neue Jahr startet. Bleibt gesund.

Möge 2021 inspirierend und erfolgreich werden!

 

 

 

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